Nach Todesfahrt in Menschengruppe: Psychiatrisches Gutachten wird erstellt

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Foto: Patrick Seeger/dpaArchiv

ZWEIBRÜCKEN. Nach der Fahrt eines alkoholisierten 51-Jährigen in eine Menschengruppe in Pirmasens mit einem Toten und sechs Verletzten haben die Behörden ein psychiatrisches Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit in Auftrag gegeben.

Der Mann befinde sich weiter in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Dienstag mit. Die Ermittlungen dauerten an. «Der Sachstand ist unverändert», hieß es. Wann das Gutachten über die Rekonstruktion des Unfalls vorliege, sei unklar.

Den Ermittlungen zufolge war der 51-Jährige am Morgen des 14. Juni kurz nach Mitternacht in die Gruppe vor einem Lokal gefahren. Nach Polizeiangaben soll er knapp zwei Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat derzeit als fahrlässige Tötung in Tateinheit mit Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Ein 39-Jähriger erlitt ein tödliches Schädelhirntrauma und einen hochgradigen Blutverlust, ein Mensch verlor einen Unterschenkel, und fünf weitere Beteiligte erlitten teils schwere Verletzungen.

4 KOMMENTARE

  1. Es hilft hier nur eines:
    Kauft online und nicht mehr in den Geschäften bis der Handel sich massivst beschwert, dann hört sich das schon auf.
    Im Internet bekommt ihr mittlerweile fast alles:
    Biolebensmittel
    Hygieneartikel
    Klamotten
    usw usw.
    Und ihr spart euch den Aufwand, in die Stadt zu fahren.
    Seid nicht dumm. Wenn nur 10% mitmachen wird das nicht ohne Folgen bleiben.
    tip: Lasst an die nächste Packstation liefern oder einen Abholshop ausserhalb des Zentrums, dann könnt ihr abholen wann immer ihr wollt.
    Und geht nicht in Restaurants zum Essen. Was habt ihr davon.
    Ihr müsst euren Namen und eure Adresse angeben und wenn durch einen dummen Zufall 2m weiter einer mit Corona vorbeiläuft könnt ihr zwei Wochen daheim in Quarantäne sitzen, bei dem schönen Wetter.
    Zuhause oder in der freien Natur kann man sichs auch mal gemütlich machen. Oder wollt ihr dass das immer so weitergeht.
    Die Schweiz ist seit zwei Wochen weitgehend zum Normalzustand zurückgekehrt. Und? Nix, keine Leichenberge, gar nix, alles ist geöffnet, Bars, Discos, Nachtclubs, keine Maskenpflicht, nur Empfehlung.
    In der Zwischenzeit warte ich immer noch auf den vom Drosten versprochenen Science Fiction, der sagte nämlich im März, dass wir im Sommer aus Afrika Bilder wie aus einem Science Fiction Film sehen würden. Kommt aber nix. Bisher ist der Mensch immer falsch gelegen. In der Zwischenzeit guck ich die alten Folgen von Mondbasis Alpha 1 🙂

  2. @Peter und DerBeobachter:
    Ich bin auch dabei. Neben den netten Mitbringseln aus den Niederlanden haben wir uns ohne Maske mit allen möglichen Dingen des täglichen Bedarfs eingedeckt. Brötchen, Brot, Toilettenpapier, Zahnpasta,… Nur damit ich hier nicht bei dieser Gluthitze mit Maske in ein Geschäft gehen muss. Getankt wird an der Säule mit Karte, also ohne Personal und Maske.

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