Trumps Abzug-Ankündigung: Inneministerium hat Info auch nur aus Medien!

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Shealah Craighead

MAINZ. Nach der offiziellen Bestätigung eines geplanten Abzugs von US-Truppen aus Deutschland hat das Innenministerium in Mainz keine Informationen zu möglichen Auswirkungen auf Standorte in der Pfalz oder in der Eifel. «Wie konkret diese Pläne sind und ob davon rheinland-pfälzische Standorte betroffen sind, lässt sich zurzeit nicht sagen», erklärte am Dienstag ein Sprecher des Ministeriums. «Wir haben bislang nur Informationen aus den Medien.»

US-Präsident Donald Trump sagte am Montag in Washington, die Zahl der US-Soldaten in Deutschland werde auf 25 000 reduziert. Derzeit sind rund 34 500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Trump sprach von 52 000 Soldaten. In dieser Zahl dürften rund 17 000 amerikanische Zivilbeschäftigte im Dienst der US-Streitkräfte enthalten sein. Zur Begründung sagte Trump, die Bundesregierung weigere sich, Verteidigungsausgaben in einem Maße zu erhöhen, die das selbstgesteckte Nato-Ziel erreichen würden.

In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben des Mainzer Innenministeriums rund 18 500 US-Soldaten stationiert, also mehr als die Hälfte der US-Truppenpräsenz in Deutschland. Mit rund 3300 Mitarbeitern gibt es in Landstuhl das größte Militärhospital der US-Streitkräfte außerhalb der USA. Der Stützpunkt Ramstein gilt als das wichtigste US-Drehkreuz in Europa. Zudem beschäftigen die US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz rund 7200 deutsche Zivilangestellte.

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2 KOMMENTARE

  1. Da brauch man momentan doch nur in den Himmel zu schauen… eine Galaxy nach der anderen die in Spangdahlem runtergeht.. also wird der Abzug schon seit Tagen praktiziert.

  2. Vielleicht ist die Stationierung von NATO-Partnern ja eine Bundes- und keine Ländersache…? 🙂 Vielleicht sollte Herr Lewentz da nochmal in Berlin nachfragen. Zudem: dass keiner freiwillig zuerst mit Ministern einer, in der Mehrheit auf „ami go home“ gebürsteten SPD spricht, darf auch nicht verwundern.

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