Großeinsatz: Waldstück und über 1.000 Strohballen in Brand – Verletzter Feuerwehrmann

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Am Wochenende musste die Feuerwehr einen Waldbrand im Saarbrücker Deutschmühlental sowie 1000 brennende Heuballen in der Nähe von Saarlouis löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten in Überherrn bei Saarlouis am Samstag verletzt, wie es von der Polizei in Saarbrücken hieß. Bei dem Mann habe der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestanden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Die Heuballen waren am frühen Samstagmorgen in Brand geraten. Die Polizei ging am Mittag von Brandstiftung als Brandursache aus und nahm entsprechende Ermittlungen auf. Die Löscharbeiten dauerten etwa neun Stunden und seien wegen des starken Rauchs sehr aufwendig gewesen. Die Ermittler bezifferten den Schaden auf etwa 35 000 Euro. Die Polizei wies darauf hin, dass sich bisher in diesem Jahr schon mehrmals vergleichbare Fälle ereignet hätten.

Im Deutschmühlental brannten mehrere einzelne Waldflächen mit einer Gesamtgröße von rund 64 Fußballfeldern. Insgesamt seien etwa 220 Kräfte aus mehreren Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr im Einsatz gewesen. Das Feuer sei am Freitag gegen Mittag ausgebrochen und erst am frühen Samstagmorgen vollständig gelöscht gewesen. Eine Brandwache habe in der Nacht noch mehrere Glutnester auf dem trockenen Boden löschen müssen.

Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Auch die Ursache stand nicht genau fest, möglich sei jedoch, dass Funkenflug eines ICE auf der nahen Bahnstrecke den Brand verursacht habe. «Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, muss allerdings noch ermittelt werden», sagte der Sprecher am Sonntag. Die Straße und die Bahnstrecke waren während der Löscharbeiten gesperrt.

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