Alles ist verdreckt und verschmutzt! Anwohner an Trierer Großbaustelle wehren sich

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Bildquelle: privat

TRIER.Die Großbaustelle an der Zurmaienerstraße ist nicht nur ein Kraftakt für die Arbeiter, sondern auch eine Herausforderung für umliegende Anwohner und Verkehrsteilnehmer.

Der Bürgersteig vor der Baustelle unweit des Moselstadions ist so sehr mit einer starken Schmutzdecke überzogen, dass sich dies auch an den Wohnungen und der Lebensqualität der Anwohner bemerkbar macht. „Durch vorbeifahrende Autos wird der Dreck fortwährend aufgewirbelt, wodurch unsere Wohnungen, die geparkten Fahrzeuge, aber auch die Wäsche auf dem Balkon massivst beschmutzt wird“, berichtet uns ein Anwohner. Doch müssen die Anlieger diese Umstände ohne weiteres akzeptieren?

Auf lokalo.de Nachfrage bei der Stadt Trier nach der Zuständigkeit der Verschmutzung und deren Beseitigung erläutert Pressesprecher Ernst Mettlach: „Laut Straßenverkehrsordnung ist es verboten, die Straße zu verschmutzen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Entfernen muss den Schmutz der Verursacher, er ist auch dafür verantwortlich, die Verkehrsteilnehmer auf die verschmutzte Stelle ausreichend hinzuweisen.“

Weiter habe die zuständige Straßenverkehrsbehörde den Verursacher aufgefordert, die Verunreinigung unverzüglich zu beseitigen und bis dahin die Stelle mit entsprechenden Verkehrszeichen („Verschmutze Fahrbahn“ und „Gefahrstelle“) kenntlich zu machen.

„Sollte die Verschmutzung nicht beseitigt werden, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden kann“, so Mettlach.

Bleibt zu hoffen, dass dies in den nächsten Tagen umgesetzt wird – vor allem zu Wohle der umliegenden Anwohner.

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6 KOMMENTARE

  1. 1000 Euro? Wie lächerlich ist das denn bitte? Ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Unternehmen verdient das vielfache von dieser Strafe. Dann werden wohl eher nur die faulen Schilder aufgestellt….

  2. Haben sich die zuständigen Ämter der Stadt mal bewegt? Habe das auch schon anders erlebt bei einer anderen Grossbaustelle , da schoben sich die Ämter gegenseitig die Verantwortung zu und niemand hat hat was getan, die Strasse war auf Monate eine Schlammbahn.

  3. 200m weiter.. auf Höhe Nordbad ist eine Firma für den Erd – Tief- Wasserbau an der Aufwertung des Moselufers am arbeiten.
    Da funktioniert’s.
    LKW-Reifenwaschanlage + Radlader mit Kehrmaschine…
    Dort fährt kein schmutziges Fahrzeug auf öffentliche Straßen.

  4. Der Herr Stadtsprecher sollte mal auf der von ihm Mit-Betreuten Webseite nachlesen was da unter der Gefahrenabwehrverordnung festgehalten ist:
    -Der Verursacher hat Verunreinigungen zu unterbinden(z.b. indem er die Baustellen Schottert und an der Ausfahrt die Fahrzeuge reinigt).
    – Die Polizei und das Ordnungsamt können Sofortollzug der Reinigung fordern.
    -Die Stadt kann sofort Ersatzvornahmen anordnen
    -,Das mögliche Bußgeld beträgt bis zu 5000€ ( Hier könnte Lokalo ja mal eine Presseanfrage stellen und nachfragen wie viele Bußgelder im Jahr nach dieser Ordnung verhängt werden. Jede Zahl über 50 würde mich ehrlich überraschen.)

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