RHEINLAND-PFALZ. Anders als im Bundestrend ist die Zahl der Organspenden in Rheinland-Pfalz gesunken. 115 Organe wurden 2018 für eine Transplantation gespendet, 22 weniger als im Jahr zuvor, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der Spender ging binnen Jahresfrist auch zurück – ebenfalls anders als im Bund -, jedoch nur um einen auf 37.
In Deutschland spendeten insgesamt 955 Menschen ein Organ, 158 mehr als 2017. Es wurden 3113 Organe zur Verfügung gestellt, 519 mehr als vor Jahresfrist.
Zuletzt hatte der Landtag in Mainz mit den Stimmen der Ampel-Koalition und der oppositionellen CDU Mitte Dezember eine Gesetzesnovelle verabschiedet, wonach nur qualifizierte Ärzte Transplantationsbeauftragte in Krankenhäusern werden können. Sie organisieren nach entsprechenden Schulungen in ihren jeweiligen Häusern die Entnahme von Organen und betreuen Angehörige. Die Novelle setzt auch Mindeststandards für die Freistellung dieser Beauftragten fest, um sie in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Im Saarland haben 2018 mehr Menschen Organe gespendet als im Vorjahr. 56 Nieren, Lebern und andere innere Organe wurden für eine Transplantation frei gegeben, 9 mehr als 2017, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag in Frankfurt mitteilte. 18 Menschen spendeten Organe, 2 mehr als vor Jahresfrist.

















