Entschärfung der Fliegerbombe in Ehrang – 89 Einsatzkräfte vor Ort

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Symbolbild. Foto: pixabay

TRIER-EHRANG. Die Zwei-Zentner-Bombe, die am Freitag in Trier-Ehrang entdeckt wurde, ist erfolgreich entschärft worden. Um 10.03 Uhr meldete der Kampfmittelräumdienst Vollzug. Die Anwohner können wieder zurück in ihre Wohnungen kehren.

Am Sonntagmorgen hatte in Trier-Ehrang plangemäß um 9 Uhr die Evakuierung des Bereichs begonnen, der 300 Meter um die Fundstelle der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Die Freiwillige Feuerwehr Ehrang kontrollierte, ob alle Anwohner ihre Wohnungen verlassen hatten. Um 9.57 meldete sie, dass der Gefahrenbereich vollständig geräumt war, und es erging eine Meldung an die Bahn, den Zugverkehr zwischen Trier und Koblenz sowie zwischen Trier und Köln in diesem Bereich zu stoppen. Der Kampfmittelräumdienst begann mit der Entschärfung der amerikanischen Fliegerbombe, die nur wenige Minuten dauerte.

Insgesamt waren 89 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren die Löschzüge Ehrang (10 Personen) und Pfalzel (18), die Schnelle Einsatzgruppe (29), der Stab der Feuerwehr (7), der Stab der Externen (7), Polizei (16) und Bundespolizei (2). Der Kampfmittelräumdienst war mit zwei Experten im Einsatz. Acht Anwohner mussten per Krankentransport aus der Gefahrenzone gebracht werden. Die Notunterkunft im Friedrich-Spee-Gymnasium nutzten 50 Anwohner. Nach Einschätzung des Einsatzkräfte verlief die Evakuierung sehr unaufgeregt und ruhig, alle Anwohner zeigten Verständnis für die Maßnahmen.

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