Betrunkener rast in Unfallstelle – Helfer schwer verletzt aus Wrack befreit

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LUXEMBURG. Nach Angaben der luxemburgischen Polizei, kam es in der Nacht, 10. Juni, gegen 4 Uhr auf der Autobahn A4 in Richtung Esch-sur-Alzette, kurz vor dem Kreisverkehr Raemerich, zu einem Auffahrunfall, mit zunächst zwei beteiligten Fahrzeugen.

Laut Angaben eines Fahrers, war ein Sekundenschlaf die Ursache, weshalb er mit seinem Wagen gegen das Heck des anderen Fahrzeuges prallte und dieses quer über die Fahrbahn geschleudert wurde.

Die Autobahnpolizei begab sich anschließend vor Ort und stellte fest, dass ein hoher Materialschaden entstanden war und die beschädigten Fahrzeuge sowie Wrackteile über mehrere hundert Meter auf den Fahrbahnen verteilt waren. Beim Unfall blieb es allerdings beim Materialschaden, jedoch waren Flüssigkeiten ausgelaufen und die Leitplanken wurden beschädigt.

Die Unfallstelle wurde abgesichert und auf den Anzeigetafeln der Autobahn wurde eine Warnung angezeigt. Neben einem Krankenwagen und der freiwilligen Feuerwehr aus Esch-sur-Alzette, begab sich auch ein Strassenwärter der Strassenbauverwaltung zur Unfallstelle, um vor Ort und die nötigen Erhebungen durchzuführen.

Gegen 4.35 Uhr dann, näherte sich ein Verkehrsteilnehmer der Unfallstelle und prallte in den Lieferwagen der Strassenbauverwaltung, welcher anschließend quer über die Fahrbahnen geschleudert wurde und aufgrund der Wucht des Aufpralls gegen einen abgestellten Krankenwagen prallte.

Die Polizisten, sowie die freiwilligen Helfer mussten sich mit einem Hechtsprung von der Fahrbahn retten, da der Unfallverursacher auf sie zu rutschte. Hierbei verletzte sich einer der freiwilligen Feuerwehrmänner leicht.

Der Wegewärter, welcher sich im Inneren des Fahrzeuges befand, wurde durch den Aufprall eingeklemmt und musste nach der Rettung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund des zweiten Unfalls musste die Autobahn ab der Ausfahrt Lankelz für den Verkehr gesperrt werden.
Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand und der zulässige Höchstwert deutlich überschritten wurde. Der leichtverletzte Mann wurde anschließend ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.

Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und ordnete die Spurensicherung seitens des Mess- und Erkennungsdienstes an. Der Wagen des Unfallverursachers wurde auf Anordnung beschlagnahmt.

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