Wohnhaus in Thomm durch Feuer zerstört

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Bildquelle: Feuerwehr Verbandsgemeinde Ruwer

THOMM / HOCHWALD. Durch einen Brand im Dachstuhl ist am gestrigen Freitag ein Wohnhaus in Thomm (VG Ruwer) komplett zertört worden. Durch den Einsatz zahlreicher Feuerwehren aus der Region konnte ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude und Schlimmeres verhindert werden.

Gegen 11.14 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand nach Thomm alarmiert. Wegen der engen Bebauung in der Straße und den Informationen von Zeugen wurde sofort die „Alarmstufe 3 / Großbrand“ ausgerufen.

Die Feuerwehren aus Thomm, Osburg, Farschweiler, die VG Bereitschaft Ruwer, die Funkeinsatzzentrale VG Ruwer, die Führungsstaffel VG Ruwer, der Leiter Atemschutz und der Wehrleiter wurden von der Leitstelle Trier alarmiert. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich bei dem Wohnungsbrand um ein mittleres Reihenhaus handelt, bei dem die Flammen bereits aus dem Dach schlugen.

Die Feuerwehren aus Morscheid, Riveris, Kasel, die Berufsfeuerwehr Trier und die Feuerwehr Hermeskeil wurden zur Unterstützung gerufen.

Die Drehleitern aus Waldrach und Trier bauten sich vor dem bereits im Vollbrand stehendem Gebäude auf. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurde das Wasserwerk der Verbandsgemeinde Ruwer hinzugezogen. Der Energieversorger Westnetz wurde ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen um die Stromversorgung abzustellen. Dies alles geschah in den ersten 30 Minuten des Einsatzes.

In der Zwischenzeit traf die Feuerwehr Hermeskeil an der Einsatzstelle ein und brachte ihre Drehleiter hinter dem Gebäude in Stellung.

Das Feuer wurde von innen und außen über die Drehleitern bekämpft. Durch die starke Rauchentwicklung war es notwendig, dass alle Einsatzkräfte in unmittelbarer Nähe des Feuers Atemschutzgeräte trugen.

Hinzu kamen noch der „Gerätewagen Atemschutz“ der Feuerwehr Trier und die Feuerwehr Gusterath/ Pluwig, sowie der Einsatzwagen der Feuerwehr Longuich und die Schnelle Einsatz Gruppe (SEG) Versorgung aus Waldrach, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Insgesamt waren über 120 Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Wohnhausbrandes im Einsatz.

Nachdem die letzen Brandnester gegen 16.30 Uhr gelöscht waren, wurde wegen der starken Beschädigung der Gebäude ein Statiker und ein Bausachverständiger des Technischen Hilfswerk Saarburg hinzugezogen, um das abgebrannte Gebäude und die beiden Nachbargebäude zu bewerten. Man verständigte sich darauf, dass die drei Wohnhäuser zur Zeit nicht mehr bewohnbar sind. Die Bewohner der Häuser links und rechts vom Brandhaus können allerdings in den nächsten Tagen in ihre Häuser zurückkehren.

Die Besitzer des Hauses wurden von einem Notfallseelsorger betreut. Verletzt wurde bei dem Feuer zum Glück niemand. Die Polizei untersucht nun die Ursache des Brandes.

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