Trauriger Vorfall am Hauptmarkt – Eine Geschichte zum Nachdenken

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TRIER. Die Facebokk-Userin, Sina Strauch, berichtete uns auf unserer Pinnwand über ein Ereignis am Trierer Hauptmarkt, welches nachdenklich machen sollte.

Lest selbst:

„Wieder mal bin ich einfach nur entsetzt. Ich saß heut Nachmittag im mc Donald und schau aus dem fenster
dann seh ich wie ein Mann mitten auf dem Hauptmarkt umfaellt und auf dem Boden liegen bleibt nachdem nach mehren Sekunden keiner der Dutzenden Personen sich kümmerte und alle nur schauten,hab ich mein trinken stehen lassen und bin sofort dort hin gelaufen hab dem Mann geholfen und einen Krankenwagen gerufen..ich rief noch während ich den mann mit aller Kraft am hoch heben war vielleicht sollte man nicht nur dumm gucken sondern auch mal helfen. Wieder mal bin ich einfach nur schockiert das man nirgends mehr Hilfe erwarten kann . Am Ende kam ein ausländischer mann und eine ausländische Frau unabhängig voneinander zu mir und helften mir. Vielen Dank an euch 2 fuer eure Hilfe . Von mindestens 50 deutschen konnte man das nicht erwarten. So dass musste ich mal loswerden. Danke fürs lesen“

12 KOMMENTARE

  1. Gut gemacht junge Lady aber
    a ) 50 Deutsche ? woher weiß Sie das denn ?
    b ) Was sind ausländische Leute ? Luxemburger , Franzosen ? dunkelhäitige Deutsche ?

    • Zu a) : Mit ein wenig Leseverständnis erkennt man, das die quantitative Aussage „50“ für die qualitative Aussage des Beitrags nur ein Synonym für „viele Menschen“ ist.

      zu b) auch hier ist klar, auf welchen Punkt die Schreiberin heraus wollte. So klar, wie auch die Intention Ihrer Antwort jedem klar ist!

  2. Ganz egal wie es war- Hilfe wird kleingeschrieben
    Mein Mann wurde auch schon liegengelassen… wie ein besoffener am heiligen Tage, nur mit dem Unterschied das er stark unterzuckert bewusstlos war!!!!

  3. Danke Euch drei Helfer/-inne/-n. Ihr seid echte Vorbilder in Sachen Menschlichkeit und Christlichkeit. Der gestürzte Mann war sicher froh, in dieser misslichen und voelleicht sogar unwürdigen Lage nicht alleine bleiben zu müssen. Jeder Passantin und jedem Passanten, die unmenschlich genug waren, einfach vorbei zu gehen sei klar gesagt: Bleibt bitte in Zukunft einfach zuhause und versaut unsere Gesellschaft nicht mit Eurer Anwesenheit.

    • Ich bin vorbei gegangen, habe aber die Polizei verständigt.
      Woher soll man wissen, ob der Ohnmächtige nicht noch Tuberkulose hat oder Pneumokokken, Diphterie, ….?
      Außerdem: Wenn man hilft, wird man womöglich für einen Dieb gehalten, der den Ohnmächtigen ausplündern will. So nach dem Motto „Kennen Sie den Mann?“ und dann wird man angegriffen.

      § 323c StGB Unterlassene Hilfeleistung (Hervorhebung von mir)
      Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere OHNE ERHEBLICHE EIGENE GEFAHR und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

        • Wieso ist das Blödsinn: Irgendeiner liegt auf der Strasse, du willst ihm helfen. Es ist ein Betrunkener, der semmelt dir eine, Zahn weg. Wer zahlt dann? Der Bundespräsident? Oder gibts dann ein aus Weissblech geprägtes Bundesverdienstkreuz?

          In einer Sparkasse auf dem Dorf wird Alarm ausgelöst. Die erste Polizeistreife ist vor Ort. Was macht sie. Sich todesmutig reinstürzen? Nein, denn die sind nicht verpflichtet sich selber zu gefährden, reingegangen wird erst wenn Unterstützung da ist.

      • Recht haben Sie, man sieht es dem am Boden liegenden vielleicht nicht an, ob er krank ist….Aber Sie sollten auch bedenken, IHNEN würde man es auch nicht ansehen! Wie würden Sie darüber denken, wenn SIE dort liegen oder mit Ihrem Auto verunglücken oder auf der Arbeit verunfallen?

        Letztendlich ist es mal wieder wie immer: „Ausreden sind wie Arschlöcher: Jeder hat eins“

        Gruß Heiko Steil

  4. Dieses miese Verhalten der Passanten tritt umso häufiger auf, wenn die Bevölkerungsdichte zunimmt.
    In ländlichen Gegenden, wo man noch nicht so zusammengepfercht leben muss, dort wird einem noch eher geholfen. Wo weniger Gewimmel ist, gibt’s auch weniger Fressfeinde und Nahrungskonkurrenten.

  5. jaja Mr Charles Darwin , in den ländlichen Gegenden ist ja alles so harmonisch.
    da bekommt man schon eine auf die Schnauze wenn man nicht aus dem Dorf kommt und den Dialekt nicht versteht .
    „Upps , den habe ich gar nicht gesehen , aber der ist ja auch nicht von hier“
    Selbst erlebt und dieser Widerspruch in einem Satz war so köstlich

  6. In Dörfern ist der zwischenmenschliche Aspekt nicht zu verachten! Bin als Städter früher auch angemacht worden „In usem Dorf gett nett gefreit, dat is e Friemen“. Respektiere das heute vollkommen. Ganoven werden so schnell als auffällig erkannt, hilflose Menschen dto., Naturverbundenheit hat was!

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