Aufholjagd soll weitergehen: Eintracht reist nach Koblenz

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Bildquelle: Eintracht Trier

TRIER. Sieben von neun möglichen Punkten – der Start ins Pflichtspieljahr 2017 verlief für den SVE bisher vielversprechend. Im Abstiegskampf fehlen nur noch vier Zähler auf den rettenden 13. Rang. Am Samstag reist das Team von Cheftrainer Oscar Corrochano nach Koblenz und möchte gegen die heimische TuS an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.

Für die Gastgeber vom Deutschen Eck ist das Aufeinandertreffen mit den Blau-Schwarz-Weißen das erste Pflichtspiel nach der Winterpause.

Zum zweiten Mal in Folge bekommt es Eintracht Trier am kommenden Spieltag mit einem Aufsteiger zu tun. Die Parallelen zwischen dem letzten Gegner, dem SSV Ulm 1846, und der TuS Koblenz sind unübersehbar. Beide haben erst zu dieser Saison wieder den Sprung in die Regionalliga geschafft, beide haben in der Hinrunde positiv überrascht und finden sich nach starken Leistungen zurecht in der oberen Tabellenhälfte wieder.

Außerdem bestreiten die „Schängel“ aus Koblenz, wie zuvor schon der SSV Ulm, gegen den SVE ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2017. Die Vorbereitung des Teams von Petrik Sander verlief durchwachsen, neben Siegen gegen Rot-Weiss Hadamar und den kommenden Rheinlandpokal-Gegner der Eintracht, den FV Engers, setzte es für die TuS aber auch knappe Niederlagen gegen Rot-Weiss Essen und Teutonia Watzenborn-Steinberg.

SVE-Chefcoach Oscar Corrochano warnt insbesondere vor der individuellen Qualität im Kader der Gastgeber: „Die TuS hat sehr erprobte und gute Spieler in ihren Reihen, die uns definitiv weh tun können. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein.“

Hellwach war das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands zuletzt auch in Homburg und beim 5:0-Heimerfolg gegen Ulm. Erstmals seit Mai 2016 feierten die Blau-Schwarz-Weißen wieder zwei Siege in Serie. Obwohl nach wie vor vier Punkte auf den rettenden 13.Tabellenplatz fehlen, ist die Zuversicht ins Lager der Moselstädter zurückgekehrt.

Ein Grund für die guten Leistungen in der Rückrunde sind auch die Winter-Neuzugänge des SVE. Rückkehrer Josef Cinar hat als Abwehrchef großen Anteil daran gehabt, dass sein Team erstmals seit acht Partien gegen Ulm wieder zu Null gespielt hat. Zuvor hatte „Jupp“ bereits mit einem Tor gegen Kaiserslautern auf sich aufmerksam gemacht.

Auch Christos Papadimitriou konnte sich bereits in die Torschützenliste eintragen, Jonathan Zinram und Petros Kaminiotis glänzten zuletzt mit Assists für die neuen Kollegen. „Natürlich haben die Neuzugänge bisher eine gute Visitenkarte abgegeben. Aber nicht nur die Neuen, insbesondere auch die Spieler, die schon hier waren, haben sehr gut mitgezogen und noch eine Schippe draufgelegt. Das brauchen wir jetzt auch, um nochmal einen Schritt nach vorne zu machen“, freut sich SVE-Übungsleiter Oscar Corrochano über die Arbeitsmoral seiner Mannschaft.

Gegen die TuS Koblenz gilt es, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Dass die „Schängel“ eine schlagkräftige Mannschaft beisammen haben, bekam Eintracht Trier im Hinspiel schmerzhaft zu spüren. Mit 3:0 siegte die TuS im Trierer Moselstadion, insbesondere nach Standards ist das Team von Trainer Petrik Sander gefährlich. Aber der SVE reist mit Rückenwind ans Deutsche Eck und wird alles versuchen, die Punkte aus dem Stadion Oberwerth zu entführen. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr.

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