Eintracht Trier verliert gegen Saarbrücken

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Das Logo vom SV Eintracht Trier 05 e.V. vor dem Hintergrund eines Sportplatzes.
SV Eintracht Trier 05 e.V.

VÖLKLINGEN. Eintracht Trier verliert das Südwest-Derby gegen den 1.FC Saarbrücken mit 1:3. In Völklingen erwischte die Eintracht einen tollen Start und ging in Führung. Nach einer Spielunterbrechung verlor der SVE die Spielkontrolle und eine tolle kämpferische Leistung wurde nicht belohnt.

Der SVE wartet weiterhin auf den ersten Auswärtserfolg. Im Südwest-Derby gegen den 1.FC Saarbrücken wurde eine vorbildliche kämpferische Leistung nicht belohnt. Eine 1:0-Führung konnte nicht konserviert werden, stattdessen brachte eine Unterbrechung in der ersten Halbzeit die Eintracht aus dem Konzept.
Passend zum Regenwetter entwickelte sich auf dem Platz ein zerfahrenes Kampfspiel. Keine der beiden Mannschaften verbuchte nennenswerte Offensivkombinationen, trotzdem waren die Moselaner besser in der Partie. Dazu war das Spiel immer wieder durch kleinere Fouls unterbrochen. Doch es war der SVE, der das erste Ausrufezeichen im Derby setzte. Sebastian Szimayer wurde im Sechszehner durch Peter Chrappan zu Fall gebracht. Eine Entscheidung, die man durchaus anzweifeln konnte. Der Eintracht war‘s egal. Muhamed Alawie verwandelte den Foulelfmeter sicher zur Führung (21.).

Kurz darauf musste das Spiel nach Unruhen auf den Zuschauerrängen für ca. zehn Minuten unterbrochen werden. Die Saarländer nutzten die Zeit, um sich neu zu ordnen und sich zu besprechen. Die unfreiwillige Pause ärgerte Interimstrainer Rudi Thömmes: „Bis dahin waren wir wirklich gut im Spiel. Danach haben wir den Spielrhythmus verloren und nur noch verteidigt.“ Nach Wiederanpfiff fand der FCS schließlich besser ins Match und baute großen Druck auf. Mehrere Chancen durch Schmidt, Holz und Behrens ließen die Hausherren liegen, ehe Peter Chrappan kurz vor der Halbzeit zum 1:1 einköpfen konnte (42.). Vorausgegangen war eine Ecke von Ex-Trierer Mario Müller. „Da hat die Zuteilung nicht gestimmt“, kritisierte Thömmes nach Spielende.

Nach dem Seitenwechsel kam die Eintracht zunächst besser ins Spiel. Viel Ballbesitz konnten die Trierer verbuchen, nur nach vorne fehlten die zielstrebigen Aktionen. „Wir haben zweite Halbzeit ordentlich begonnen“, fand auch Interimstrainer Rudi Thömmes. Doch Saarbrücken erkämpfte sich nach und nach die Spielanteile zurück und kreierte vermehrt Torgefahr. Die individuelle Klasse der Hausherren blitzte immer wieder auf. So auch in der 78. Minute, als Marvin Studtrucker zur Führung traf. Nach einem Eckball schaltete der FCS schnell um, Studtrucker wartete geschickt ab und zirkelte das Leder am chancenlosen Chris Keilmann vorbei. „Das war für uns der Genickbruch“, haderte Rudi Thömmes. „Dieses Tor darf so nach einem eigenen Eckball einfach nicht fallen.“ Saarbrücken legte nach und erzielte in der 88. Minute den 3:1-Endstand per Foulelfmeter (Foul an Alexandre Mendy). Patrick Schmidt verwandelte sicher.
Schon am kommenden Mittwoch geht es für die Eintracht in der Liga weiter. Dann kommt der FK Pirmasens ins Moselstadion. „Wir werden das Spiel mit vollem Elan angehen“, gab sich Thömmes kämpferisch. Verzichten muss er zusätzlich auf Robin Garnier (sah gegen Saarbrücken eine fragliche rote Karte) und Sebastian Szimayer (5. gelbe Karte).

Statistik:
1.FC Saarbrücken: Saalfeld – Müller, Chrappan, Rau, Wenninger – Mendy, Zeitz (61. Studtrucker), Doeringer (89. Hahn), Holz – Behrens (86. Steiner), Schmidt
Eintracht Trier: Keilmann – Riedel, Henneböle, Schneider (83. Boesen), Heinz – Telch – Garnier, Lienhard (86. Dartsch), Anton (73. Blum) – Alawie, Szimayer
Tore: 0:1 (21.) Alawie, 1:1 (41.) Chrapan, 2:1 (78.) Studtucker, 3:1 (88.) Schmidt
Zuschauer: 3200
Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio

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