Frankfurt-Hahn Debakel – Luft für Dreyer wird dünner

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MAINZ. Wie die Mainzer Tageszeitung „Allgemeine Zeitung“ berichtet, war Ministerpräsidentin Malu Dreyer stärker in die Vorgänge am Flughafen Frankfurt Hahn involviert als bisher angenommen.

Der Zeitung soll ein Schreiben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vorliegen. Aus diesem ginge hervor, dass die Landesregierung aus Zeitdruck, Warnhinweise von KPMG nicht beachtet habe, da es zum Verkauf an den chinesischen Investor keine Alternativen gegeben habe.

Unter anderem aufgrund geänderter Geschäftsstrukturen empfahl die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Verhandlungen auszusetzen. Dies wurde jedoch von der Landesregierung ignoriert.

Obwohl noch wichtige Dokumente wie Rechtsgutachten, oder Liquiditätsnachweise fehlten, habe das Innenministerium aufgrund des „erheblichen Verkaufsdrucks“ einen Beurkundungstermin festgesetzt.

Auch Dreyer soll in einem persönlichen Gespräch über die Lage informiert gewesen sein.

6 Kommentare

  1. Also mal ehrlich, wundert sich wirklich jemand über diese „ehrenwerte Partei“?
    Lügen, betrügen……..!
    Aber auch hier, werden sich die Verantwortlichen, aus der Schlinge ziehen,., was
    noch viel schlimmer ist, es wird auch das Wahlvolk keine Lehren daraus ziehen, oder
    wird bei den Wahlergebnissen etwa auch betrogen? Hinweise gab und gibt es ja, siehe letzte
    Kommunalwahl.

  2. Die „Luft wird für Dreyer dünner!“ … ernsthaft? Ist das wirklich so oder schwimmt Frau Dreyer weiterhin wie ein Fettauge auf einer schalen Suppe aus den Zutaten „Was sind wir doch für tolle Hechte in RLP“, „Das WIR entscheidet“, „Wir sind die Kümmerer“, „Mutti-Malu garantiert, dass der „kleine Mann“ nicht hinten ‚runter fällt“ etc. und blablabla. Alles, was nicht in die zwanghaft verbreitete Wohlfühlillusion passt, wird ausgeblendet.

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