Hochschule Trier produziert Videoclips für Justizministerium

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TRIER. Bereits seit Ende des vergangenen Jahres bietet das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Verband der Volkshochschulen Rechtskundeunterricht für Flüchtlinge in deutschem Recht an. Diese Unterrichtsmodule werden nun durch von der Hochschule Trier, Fachbereich Intermedia Design produzierte Videoclips ergänzt. Die Videoclips wurden von Studierenden der Hochschule im Rahmen ihres Studiums entwickelt.

„Obwohl wir bei den Unterrichtseinheiten Dolmetscher einsetzen, zeigen die ersten Erfahrungen: Zur Vermittlung der Inhalte unseres Rechtskundeunterrichts ist die Überwindung von Sprachbarrieren ganz wesentlich. Zusätzliches Bildmaterial ist hier sehr hilfreich. Die nun von der Hochschule Trier produzierten Videoclips stellen daher ergänzend zu den Unterrichtseinheiten eine hervorragende Unterstützung dar, für die ich mich bei der Hochschule Trier, dem betreuenden Dozenten Professor Rob Negelen und seinen Studentinnen und Studenten sehr herzlich bedanke“, betonte Justizminister Professor Dr. Gerhard Robbers anlässlich eines Gesprächs mit dem Präsidenten der Hochschule, Professor Norbert Kuhn.

Die Videoclips bereiten in zirka 30 Sekunden ein bestimmtes Thema des Rechtskundeunterrichts auf (beispielsweise einzelne Grundrechte). Sie sind in Darstellung und Sprache speziell auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge zugeschnitten und werden dem Justizministerium seitens der Hochschule kostenlos zur Verfügung gestellt. Geplant ist zunächst, die Clips im Unterricht einzusetzen. Zusätzlich werden sie in Kürze auch auf der Homepage des Justizministeriums abrufbar sein.

„Bei der Umsetzung spielte für uns der Zeitfaktor eine große Rolle. Der Produktionsaufwand sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Dennoch haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Clips gestalterisch ansprechend sind“, erläuterte Professor Negelen.

Das Projekt wurde modular angelegt. Das bedeutet, dass kein zusammenhängender Film, sondern einzelne kurze Clips zu einzelnen Sachverhalten produziert wurden. So können die Clips in unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet und kontinuierlich um weitere Themenbereiche erweitert werden. Nachdem das Projekt zunächst mit vier Studentinnen und Studenten gestartet wurde, sind inzwischen 15 hinzugekommen, die weitere Themen aufbereiten.

Erste Rechtskundeclips finden Sie hier:

http://rechtskunde.intermediadesign.de/

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