Eintracht mit Niederlage in Offenbach

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Bildquelle: Fotomontage Peter Smola/pixelio

OFFENBACH/TRIER. Die Trierer Eintracht hat in Offenbach verloren. Erst in der Schlussminute mussten sich die dezimierten Trierer geschlagen geben.

Auf dem Bieberer Berg entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes, aber intensives Regionalligaspiel. Kickers Offenbach, die in den vergangenen zwei Spielen hohe Niederlagen einstecken mussten (0:4 gegen Mannheim und 1:5 gegen Hoffenheim II), war in vereinzelten Szenen Verunsicherung anzumerken. Die Eintracht hielt dagegen und zeigte sich präsent. In Sachen Zweikampfverhalten verdiente sich der SVE ein Sonderlob. Folgerichtig gehörte den Moselstädtern die erste Torgelegenheit. Mario Müller scheiterte nach einem Zuspiel von Patrick Lienhard mit einem Volleyschuss an Torhüter Daniel Endres (17.). Auf der Gegenseite prüfte Maik Vetter Chris Keilmann mit einem Distanzschuss (26.). Mit einem leistungsgerechten 0:0 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Es blieb ein Spiel, in dem der Abnutzungskampf im Mittelpunkt stand. Dabei blieb der SVE das gefährlichere Team. Zwei Hereingaben von der linken Seite (58. und 70.) konnten nur mit Mühe von der OFC-Defensive geklärt werden. Auch mit zehn Spielern (Florian Riedel sah in der 71.Minute die gelb-rote Karte) war die Eintracht dem Torerfolg näher. In der 75. Minute sprach Schiedsrichter Marcel Schütz der Eintracht einen Elfmeter zu, Stefano Maier hatte Patrick Lienhard zu Fall gebracht. Den gut geschossenen Elfmeter von Mario Müller parierte Torhüter Daniel Endres. „Wenn wir das Ding reinmachen gewinnen wir das Spiel“, sagte Trainer Peter Rubeck nach Spielende.

In der Schlussviertelstunde wendete sich das Blatt zugunsten der Offenbacher Kickers. OFC-Coach Oliver Reck brachte mit Markus Müller und Dren Hodja zwei neue Stürmer, um den Druck zu erhöhen. Nachdem zunächst Müller am klasse reagierenden Christoph Buchner scheiterte (klärte für den geschlagenen Keilmann mit der Hacke), machte sich die Auswechslung in der 90. Minute bezahlt. Ein Freistoß von Markus Roeser wurde scharf in den Fünfer gezogen, wo Dren Hodja zum 1:0 einköpfen konnte. Eine ganz bittere Pille für die Eintracht, die über weite Strecke eine ordentliche Partie ablieferte. „Insgesamt bin ich sehr enttäuscht. Aber nicht wegen der Leistung meiner Mannschaft, sondern wegen dem Ergebnis. Das Auftreten der Jungs war in Ordnung und wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, bilanzierte Peter Rubeck in der Pressekonferenz.

Beim kommenden Heimspiel (Samstag, 14 Uhr) muss Peter Rubeck beide Außenverteidiger ersetzen. Neben Florian Riedel ist auch Mario Müller (5. gelbe Karte) gesperrt.

Statistik:

Kickers Offenbach: Endres – Korb (84. Hodja), Gebers, Maier, Theododiadis – Rapp, Maslanka – Vetter, Roeser, Dobros (71. Scheu) – Pintol (61. Müller)

Eintracht Trier:  Keilmann – Riedel, Dingels, Buchner, Müller – Hammel (63. Garnier), Telch, Spang (73. Hollmann), Anton (86. Laux) – Lienhard – Rugg

Tore: 1:0 (90.) Hodja

Schiedsrichter: Marcel Schütz

Zuschauer: 5090

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