Auswärtsspiel auf dem Bieberer Berg – Eintracht trifft auf Offenbach

0

Bildquelle: lokalo/Archiv

TRIER. Am kommenden Samstag (14 Uhr) hat Eintracht Trier ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Mit den Offenbacher Kickers trifft der SVE auf eine traditionsreiche und ambitionierte Regionalligamannschaft. Verzichten muss Peter Rubeck auf Stürmer Benedikt Koep, der sich beim Derbysieg gegen den FSV Salmrohr eine leichte Gehirnerschütterung zuzog.

Nur drei Tage nach dem Halbfinal- und Derbysieg gegen den FSV Salmrohr steht Eintracht Trier die nächste schwierige Aufgabe bevor. Auf dem Bieberer Berg trifft die Mannschaft von Peter Rubeck auf die Offenbacher Kickers. Das Duell zwischen den Hessen und den Moselstädtern war in der Vergangenheit Garant für gute Fußballunterhaltung. Heiß umkämpfte und spektakuläre Duelle standen auf der Tagesordnung. Man muss nur zwei Jahre zurückschauen: am 01.11.2013 verteidigte die Eintracht mit Mann und Maus ein 1:1-Remis. Und das nach zwei Platzverweisen und einem gehaltenen Elfmeter von Chris Keilmann. Spannend ging es auch am 02.03.2002 zu, als Stürmerlegende Daniel Winkler in der 90. Minute das 1:0-Siegtor für die Eintracht erzielte und damit einen wichtigen Beitrag zum Zweitligaaufstieg beisteuerte.

In der Gegenwart muss die Eintracht nach dem Finaleinzug im Bitburger Rheinlandpokal den Schalter auf Ligabetrieb umlegen. Trainer Rubeck forcierte in der Vorbereitung die Regeneration, denn seiner Mannschaft stecken schon mehrere englische Wochen in den Knochen. Verzichten muss er derweil auf Stürmer Benedikt Koep, der sich nach einem Zusammenprall mit einem Salmrohrer eine leichte Gehirnerschütterung zuzog und die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zur Vorsicht im Krankenhaus verbrachte. „Nach der Aktion war ich sehr benommen. Ein Einsatz am Samstag kommt leider noch zu früh, ich hoffe in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen zu können. Aber wir haben ja auch noch genügend andere gute Jungs, die das in Offenbach regeln können“, gab sich Benedikt Koep trotz seiner Verletzung zuversichtlich.

Seine Kollegen erwartet in Offenbach eine große Kulisse. Die Fans des hessischen Traditionsvereins sind bekannt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Nicht selten haben die OFC-Anhänger auf dem Bieberer Berg als zwölfter Mann Spiele gedreht. Dazu kommt für die Offenbacher Mannschaft eine zusätzliche Motivationsspritze, die aus dem Hinspiel rührt. Im Oktober gelang der Eintracht gegen die Hessen ein 6:0-Kantersieg. „Jeder hat das Resultat aus dem Hinspiel noch in Erinnerung und will diese Partie unbedingt gewinnen“, sagte OFC-Akteur Martin Röser während der Woche gegenüber der Tageszeitung Offenbacher Post. Auch die vergangenen Ergebnisse seiner Mannschaft lassen auf unbedingten Willen zur Wiedergutmachung schließen. Zwar starteten die Kickers nach der Winterpause furios, doch in den vergangenen zwei Spielen dämpften deftige Niederlagen (0:4 gegen Waldhof Mannheim und 1:5 gegen TSG Hoffenheim II) die Euphorie. „Genau das ist das Gefährliche. Sie werden alles in die Waagschale werfen, um das zu korrigieren“, warnte Eintracht Trainer Peter Rubeck am Mittwoch gegenüber SVE-TV. „Das wird in Offenbach ein ganz anderes Spiel“, meinte Innenverteidiger Christoph Buchner nach dem Pokal-Halbfinale in Salmrohr. „Wir müssen gut stehen.“ Offenbach wird seit der Winterpause von dem ehemaligen Nationaltorhüter Oliver Reck gecoacht. Ex-Trainer Rico Schmitt ist inzwischen beim Drittligisten Hallescher FC engagiert.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.