Bundesweiter Protesttag der Kliniken: Demo in Mainz – Brüderkrankenhaus Trier beteiligt sich

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Eine Protestaktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

MAINZ. Rheinland-Pfälzische Krankenhäuser, Mediziner, Gewerkschaften und Pflegekräfte machen an diesem Mittwoch (11.30 Uhr) mit einer Demonstration in der Landeshauptstadt Mainz auf sich aufmerksam. Die Kundgebung ist Teil eines deutschlandweiten Protests, bei dem mehr Geld von der Bundesregierung für die Kliniken gefordert wird – für einen Inflationsausgleich und gegen die Unterfinanzierung der Häuser.

In Rheinland-Pfalz hat ein breites Bündnis zu dem Protest aufgerufen, an dem sich auch das Trierer Brüderkrankenhaus beteiligen wird. „Wir kämpfen für eine gute wohnortnahe Patientenversorgung, die Zukunft unseres Gesundheitswesens und damit auch für die vielen Menschen, die in den Krankenhäusern arbeiten“, so Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses (lokalo.de berichtete).

Die Krankenhäuser stünden angesichts der Finanzierungslücken vor größten Herausforderungen, hieß es. Die Zahl der Insolvenzen sei in den vergangenen Monaten bereits überdurchschnittlich stark gestiegen.

Zu dem Bündnis gehören die Krankenhausgesellschaft, die Landesärztekammer, die Landespflegekammer, der Kommunale Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft verdi, der Marburger Bund, der Landesverband leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte sowie der Hebammenlandesverband. Es wird vom CDU-Landtagsfraktionschef Gordon Schnieder unterstützt.

Mit einer symbolischen Krankschreibung hatte die Kassenärztliche Vereinigung bereits vergangene Woche gegen die Bezahlung und Bedarfsplanung der ambulanten Versorgung protestiert. (Quelle: dpa)

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