Junge Polizistinnen und Polizisten in Trier vereidigt

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TRIER/BÜCHENBEUREN.Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher waren heute in die äteste Stadt Deutschlands angereist, um die Zeremonie vor der atemberaubenden Kulisse des Kurfürstlichen Palais in Trier mitzuerleben.

Unter den Gästen befanden sich neben den Angehörigen der 541 Studierenden auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, Justiz sowie aus dem benachbarten Ausland. Die Feierlichkeiten begannen bereits morgens im UNESCO-Weltkulturerbe der Konstantin-Basilika mit einem ökumenischen Gottesdienst, welcher durch Polizeiseelsorger gestaltet wurde. Unter den gespannten Blicken von Angehörigen und Gästen erfolgte der Einzug und die Aufstellung der 157 Polizeikommissar-Anwärterinnen und 384 Polizeikommissar-Anwärter im Palastgarten.

In seiner Rede betonte Minister Roger Lewentz die Bedeutung dieser Veranstaltung. „Die Polizei steht im besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Bevölkerung bekommt daher bereits jetzt die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, die zukünftig für ihren Schutz einstehen werden“. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei, fügte hinzu: „Der Diensteid, den die Studierenden heute abgelegt haben, ist besonderer Ausdruck von gelebter Demokratie“.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete der Diensteid, bei dem die Studierenden sich verpflichteten, ihr gesamtes Verhalten an der freiheitlich demokratischen Grundordnung auszurichten. Zum Schluss ergriffen auch die Sprecherin des 18. sowie der Sprecher des 19. Bachelorstudienganges das Wort. „Durch die tolle Unterstützung der kompetenten Dozentinnen und Dozenten, Einsatztrainer sowie älterer Bachelorstudiengänge wurden wir bereits durch die ersten Module und die dazugehörigen Prüfungen geleitet. Alle hatten immer ein offenes Ohr und standen uns zu jeder Zeit mit Wissen und Erfahrung zur Seite“, fasste Nina Schäfer die ersten Monate des Studiums zusammen. „Ich spreche wohl für alle Kolleginnen und Kollegen, wenn ich sage, dass wir die Aufgaben, die der Polizeiberuf mit sich bringt, nicht nur als Beruf, sondern auch als Berufung ansehen“ fügte Lars Bühring abschließend hinzu. Nach dem offiziellen Teil war es für die Angehörigen der Studierenden dann endlich soweit, händeschüttelnd und umarmend gratulierten sie dem Polizeinachwuchs. Bei einem anschließenden Eintopfessen sowie Kuchen und Kaffee konnte der Tag mit der musikalischen Umrahmung des Landespolizeiorchesters seinen Ausklang finden.

Besonders hervorzuheben war auch das soziale Engagement der Studierendenvertretung der Hochschule der Polizei. Diese nutzte die Vereidigungsfeier aus aktuellem Anlass, um mit einer Spendenaktion die Hochwassergeschädigten des Landkreises Birkenfeld sowie des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu unterstützen.

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