Patienteninformation zum Thema Diabetes im Elisabethkrankenhaus

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Der Vortrag zum Volksleiden Diabetes muss verschoben werden.

TRIER. Weltweit ist ein dramatischer Anstieg von Diabetesfällen zu verzeichnen, so dass man schon von einer Epidemie sprechen kann. Deutschland liegt mit ca. 7,5 – 10 Millionen Erkrankten immerhin an 6. Stelle. Im Jahr sterben ungefähr 55.000 an den Folgen von Diabetesbegleiterkrankungen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass zum Zeitpunkt der Erstdiagnose Gefäßerkrankungen wie die Arteriosklerose bereits weit fortgeschritten sind. Herzinfarkte und Schlaganfälle haben bei gleichzeitigem Vorliegen einer Diabeteserkrankung ungünstigere Verläufe. Leider wird nach Erstdiagnose diese Krankheit anfangs viel zu wenig ernst genommen. In der Bevölkerung besteht vielfach die falsche Meinung, diabetesbedingte Komplikationen seien erst dann zu erwarten, wenn Insulin zu spritzen ist.


Im Rahmen der Patienteninformationsreihe „Ärzte im Dialog 2015“ informiert am Mittwoch, 29. April, Herr Dr. med. Stefan Maier, Oberarzt Innere Medizin des Ökumenischen Verbundkrankenhauses Trier und Diabetologe DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft), am Standort Elisabethkrankenhaus (Seminarraum 1) über Diagnosemöglichkeiten und therapeutische Maßnahmen zur Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes.

Neuere Erkenntnisse über den Zuckerhaushalt haben zur Entwicklung moderner Behandlungsverfahren geführt. Es ist das Ziel, solange wie möglich die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse zu schützen, um über lange Zeit auf ihre Arbeit zurückgreifen zu können. Wer nur „ein bisschen Zucker“ hat, ist bereits erkrankt und sollte alle Maßnahmen der Prävention und Therapie annehmen.

Dr. Maier erläutert in seinem Vortrag die Diagnosemöglichkeiten, um den Diabetes in der früheren Entwicklungsphase zu erfassen. Lebensstiländerungen mit Ernährungsumstellung und Vermeidung von Übergewicht sowie Förderung der sportlichen Aktivitäten sind die ersten Therapiemaßnahmen.

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