Patient stirbt – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Krankenhaus

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Hätten die Ärzte den Patienten im Bitburger Krankenhaus retten können? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

BITBURG. Das Bitburger Krankenhaus steht aktuell im Blickpunkt der Staatsanwaltschaft. Wie verschiedene Medien berichten, hat die Staatsanwaltschaft Trier die Ermittlungen nach einem unklaren Todesfall gegen das Marienhaus Klinikum aufgenommen.

Grundlage ist der Verdacht, dass Anfang März dort ein Mann verstorben ist, weil ihm nicht die schnellstmögliche Hilfe zuteilwurde. Wie der SWR berichtet, habe ein Zimmernachbar des Verstorbenen in der betreffenden Nacht mehrfach um Hilfe gerufen, weil sein Mitpatient keine Luft mehr bekam. Nach der SWR-Meldung habe der Mann mehrfach den Alarmknopf gedrückt, worauf aber zunächst nur Pflegepersonal gekommen sei.


Erst als es dem Verstorbenen immer schlechter ging, seien Ärzte dazu gekommen. Dies habe mehr als fünf Stunden gedauert. Er wurde dann auf die Intensivstation verlegt, auf der er dann zwei Tage nach dem Vorfall verstorben sei. Die Todesursache ist nach wie vor unklar.

Die Staatsanwaltschaft überprüft das Ganze nun nach Anzeichen dafür, ob ein mögliches Fehlverhalten der Ärzte vorliegt und ob ein schnelleres Eingreifen der Mediziner den Tod des Mannes hätte verhindern können. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen äußert sich die Klinikleitung derzeit zu den Vorgängen nicht.

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