TRIER/FLIEẞEM – Nach monatelanger intensiver Ermittlungsarbeit ist der Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei Trier ein entscheidender Durchbruch gelungen.
Ein 31-jähriger Mann aus der Eifel befindet sich wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes sowie der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, Ende November des vergangenen Jahres eine 23-jährige Sexarbeiterin auf dem Mitfahrerparkplatz Staffelstein an der L32 bei Fließem attackiert zu haben.
Opfer schwer verletzt aufgefunden und medizinisch versorgt
Der damalige Tathergang zeichnete sich durch erhebliche Brutalität aus. Nach der Tat flüchtete der Angreifer zunächst unerkannt vom Tatort im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Ein Passant entdeckte die schwer verletzte Frau kurze Zeit später auf dem abgelegenen Gelände und leitete umgehend die Rettungskette ein. Das Opfer wurde zur Notfallbehandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die Kriminalpolizei sicherte zeitgleich umfangreiche Spuren am Tatort.
Kriminaltechnische Untersuchung überführt den Verdächtigen
Der entscheidende Hinweis ergab sich schließlich im Februar nach einer Festnahme des Mannes wegen einer vollkommen unabhängigen Serie von Einbruchsdelikten. Im Rahmen des routinemäßigen Verfahrens wurde eine DNA-Analyse des Verdächtigten durchgeführt. Die Spezialisten des Landeskriminalamtes stellten dabei eine exakte Übereinstimmung mit den gesicherten Spuren vom Parkplatz in Fließem fest. Der 31-jährige Eifeler hat sich laut offiziellen Behördenangaben bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

















