Eintracht Trier: „Ruhe bewahren, Nerven behalten.“

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Bildquelle: dfb

TRIER. Wenn der Tabellenvierzehnte in einem Heimspiel auf den 16. trifft, ist die Zielsetzung klar: Drei Punkte einfahren! Vor dem Duell in der Fußball-Regionalliga Südwest des von ihm trainierten SV Eintracht Trier 05 am morgigen Samstag (14 Uhr, Moselstadion) gegen den KSV Baunatal lässt Peter Rubeck daran auch keinen Zweifel aufkommen, sagt aber auch: „Wir müssen geduldig sein und die Nerven bewahren. Wir dürfen uns nicht zu sehr unter Druck setzen.“

Die Gäste aus Nordhessen erwartet Rubeck massiv in der Defensive, er hat aber auch einige Offensivqualitäten ausgemacht: „Sie haben vorne einige richtig gute, schnelle Leute. Auf die müssen wir aufpassen.“ Intensiv hat er sich in den vergangenen Tagen mit dem Team des Vorjahresaufsteigers auseinander gesetzt, gemeinsam mit „Co“ Rudi Thömmes Videos studiert. „Wichtig wird sein, dass wir sie kontinuierlich bearbeiten“, betont Rubeck, der den 2:0-Sieg der Baunataler im ersten Spiel nach der Winterpause gegen Waldhof Mannheim ebenso als warnendes Beispiel nennt wie die 1:3-Niederlage seiner Elf im Hinspiel oder die Auswärtssiege des KSV in Koblenz und Zweibrücken.


Klein reden will der SVE-Coach sein Team vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ und dem Beginn der Wochen der Wahrheit mit insgesamt fünf Duellen gegen weitere abstiegsbedrohte Mannschaften aber bestimmt nicht: „Auch beim 1:2 in Elversberg habe ich einiges Positives gesehen. Nach dem 0:2-Rückstand zur Pause haben meine Jungs nochmal alles probiert.“

Der bereits nach wenigen Minuten in Elversberg mit erneuten Knieproblemen ausgefallene Kapitän Michael Dingels hat nach Auskunft von Rubeck das volle Trainingsprogramm in dieser Woche mitmachen können und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegen Baunatal auflaufen. Vor dem Abschlusstraining am heutigen Abend steht noch ein kleines Fragezeichen hinter Mittelfeldspieler Bruno Gomis, der wegen Adduktorenbeschwerden kürzer treten musste.

Die Hüftprobleme bei Milorad Pekovic sind zwar abgeklungen, der Routinier wird aber trotzdem gegen Baunatal nicht mitwirken können – und das aus einem sehr freudigen Anlass: „Pekos“ Frau steht vor der Niederkunft. Deshalb ist er zu ihr in die montenegrinische Heimat geflogen. Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in den Kader gibt es derweil beim zuvor wochenlang an Adduktorenproblemen laborierenden Christoph Buchner. „Er hat wieder mittrainiert. Ihn für Samstag zu nominieren, käme aber noch zu früh“, so Rubeck.

Er setzt im so wichtigen Match gegen Baunatal auf viel Rückendeckung der Fußballfans: „Es geht langsam aber sicher in die alles entscheidende Saisonphase. Wir sind dringend auf Punkte angewiesen. Zähler einzufahren, geht mit der Begeisterungsfähigkeit von den Rängen einfach leichter.“
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