Ist die TBB noch zu retten?

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TRIER. Die Verantwortlichen der TBB Trier arbeiten aktuell an der finanziellen Zukunftssicherung des Bundesliga-Standorts Trier. Dem finanziell schwer angeschlagenen Club fehlen 800.000 Euro und seit Jahresbeginn wurden keine Gehälter gezahlt. Deshalb fragen sich Fans und Sponsoren: „Ist die TBB noch zu retten?“

„Es ist korrekt, dass wir uns in einer ernsten finanziellen Lage befinden“, bestätigte Sebastian Merten einen Bericht der Fachzeitschrift BIG. Wir haben die Liga frühestmöglich über unsere Situation informiert. Wir arbeiten rund um die Uhr an verschiedenen Lösungsansätzen.” Die Verantwortlichen der TBB stehen dabei in engem Kontakt zu Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Bis Donnerstagabend, 18 Uhr, musste die TBB der Beko BBL ein Sanierungskonzept vorlegen. Der Lizenzausschuss der Liga tagt dann ab Freitagmorgen über die aktuelle Situation und eventuelle Sanktionen.


Drei mögliche Szenarien zur TBB Zukunft:

Lizenzentzug
Der TBB wird die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der BBL entzogen. Die bisher absolvierten Spiele der TBB würden keine Berücksichtigung in der Tabelle finden und die Saison mit 17 statt 18 Vereinen gewertet.

Insolvenz
Das Reglement der BBL sieht vor, dass Teams schon im Falle eines Insolvenzantrags vier Punkte abgezogen werden. Die TBB stünde dann auf einem Abstiegsplatz und hat aufgrund seiner Niederlagen in den direkten Vergleichen gegen Crailsheim, Bremerhaven und Tübingen mehr als schlechte Karten, die Klasse zu halten. Sofern die Saison im Falle einer Insolvenz überhaupt zu Ende gespielt werden würde.

Geldstrafe und Punktabzug
Möglich auch, dass der Lizenzausschuss der BBL die TBB mit einer Geldstrafe belegt. Angesichts der leeren Kassen ein weiterer Rückschlag. Wahrscheinlich käme ein Abzug von mindestens zwei Punkten hinzu. Die Chancen einen Abstieg zu vermeiden, stünden auch in diesem Fall schlecht.

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12 KOMMENTARE

  1. RAUS MIT DENEN, dann können sie ihren Korbball im Stadion auf dem Korbballspielfeld in der frischen Luft spielen. Das tut Geist und Lunge gut.

  2. War doch klar das jetzt wieder kleingeistige Kommentare von Eintracht-Anhängern kommen!
    Ach wie schön es ist wenn es anderen Vereinen noch schlechter geht als der Eintracht mit einem Zuschauerschnitt von 1000 in Liga 4 im unteren Mittelfeld. Herzlichen Glückwunsch dafür!

  3. Da ärgert sich der liebe Chris selbst im Fall der Insolvenz mehr über die viertklassige Eintracht als über den eigenen Niedergang. Da fragt man sich, wer da kleingeistig ist. Da die Gelder somit auch für die Eintracht knapper werden, freuen sich die Eintrachtfans sicher nicht. Zweitens sind wir Eintrachtler mehrheitlich echte Hautzen und halten zu unserer Stadt, was dem gemeinem TVGler abgeht. Ich bin nur froh, dass wir es in diesen Zeiten auf eine seriöse und transparente Geschäftsführung bringen. Eintracht Trier das sind wir.

    • Der Verputzer? Seriös? Nein, wer fordert, daß während des Balltretens ausnahmsweise auf Radwegen geparkt werden darf, kann nicht als seriös gelten.
      Desweiteren wurden vom EIntrachtvorstand Sponsorenangebote abgetan, weil m an Angst hatte, diese wollen auch mitreden.

      • Welche Sponsorenangebote? Etwa die von der Trierer c- Prominenz um Michael Berger? Ich lach mich tot, wenn sie das Portemonnaie aufmachen sollten, sind sie sofort geflüchtet! Unseriös sind ihre dauernden vorwürfe gegen Herrn Willhelmi, was einen bei den persönlichen Verunglimpfungen(man könnte es auch privaten Rachefeldzug nennen),durch den Lokalo-Schreiberling, ja nicht wundert!

      • Lieber Eumel,

        du bist wohl ein ganz hart Gesottener:

        1.) Der Verputzer ist nicht mehr am Werk und hat viel für den Verein geleistet. Auf jeden Fall hat er den Verein nicht in die Insolvenz geführt… so viel zum Thema: Seriosität.
        2.) Die Park- bzw. Radwege-Diskussion gibt es nicht nur in Trier. In vielen Städten gibt es Ausnahmeregelungen während des Spielbetriebs. Gelten diese Städte allesamt als unseriös?
        3.) Zu Ihrem letzten Punkt würde mich doch schon interessieren, welche Fälle Ihnen hier bekannt wären – oder ist das reine Spekulation?

        Zum Thema „Nachhilfe in Sachen Seriosität“: Wer in die Saison mit einer Ein-Drittel-Deckungslücke startet, in einem Atemzug das Controlling vernachlässigt und dem erst nach zwei Dritteln der Saison die Lichter angehen – nachdem diverse Gehälter seit Monaten nicht bezahlt werden konnten und langjährige Mitarbeiter entlassen werden musste, für den ist Seriosität ein Fremdwort.

        • Wenn in anderen Städten Gesetze gebogen werden und Radwegparken toleriert wird, muß man das in Trier ja nicht auch machen. Auch dort regen sich wahrscheinlich ungleich mehr Leute drüber auf.
          Die andere Frage ist schon von Ihrem Vorschreiber beantwortet worden. Das ist mir bekannt. Aber bei Gesprächen mit Arbeitskollegen wurde damals von mehreren Sponsoren gesprochen.

          Das die TBB unseriöseste Arbeit abgeliefert hat, Sponsoren und Fans verarscht hat, steht im Übrigen außer Frage! Auch finde ich es unglaublich, daß man kein Controlling oder sonstige internet Überprüfungen hatte.

          Mal sehen, was da in den nächsten Tagen rauskommt, wahrscheinlich ist die Schuld nicht nur auf eine Person zu verteilen.

  4. Ich muss mich korrigieren – ich kenne einige, die den TVG und die Eintracht gucken gehen. Die meisten hegen Sympathien für beide Stadtvereine. Die Hetze geht von einigen wenigen aus, die sich krampfhaft emanzipieren wollen und dabei an der Verwurzelung des alten und zuweilen erfolglosen Fußballvereins in der Trierer Gesellschaft scheitern. Chris macht das mit seinem Beitrag deutlich. Ich hoffe, dass wir weiter Bundesligabasketball in TR sehen werden, auch wenn ich keinen Zweifel aufkommen lasse, dass mein Herz der Eintracht gehört. Aber um die geht es (Gott sei Dank) einmal nicht. #mirsinntrier #eichgiehndeaantrachtgucken

  5. Markus spricht mir aus der Seele. Da kann ich nur sagen: Kleingeister gibt es in jedem Fan-Lager. Als jemand, der sein Herz an die Eintracht verloren hat, aber auch manchmal die TBB schauen geht, kann ich diese Sichtweise komplett bestätigen.

    Jeder größere Verein der Region wird mit einer Deckungslücke in die Saison starten und diese dann sukzessive schließen. Dabei allerdings mit einem Drittel ins Rennen zu gehen, das Controlling zu vernachlässigen und sich nach zwei Dritteln der Spielzeit verwundert die Augen zu reiben ist fahrlässig…

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