Trierer Simeonstraße bleibt das teuerste Pflaster

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TRIER. Die höchsten Trierer Ladenmieten werden trotz leichter Rückgänge weiterhin in dem Teil der Simeonstraße gezahlt, der an den Hauptmarkt angrenzt. Sie liegen zwischen 90 und 135 Euro pro Quadratmeter. Aus einer Analyse des Gutachterausschusses für Grundstückswerte geht außerdem hervor, dass die Büromieten seit 2011 um bis zu 20 Prozent gestiegen sind. Etwa halb so hoch waren die Zuwächse bei Hallen- und Lagerflächen.

Die Geschäftsstelle des Trierer Ausschusses präsentiert bereits die vierte Ausgabe der seit 2005 alle drei Jahre erscheinenden Übersicht zu gewerblichen Mieten. Die durchschnittlichen Werte für Läden, Büros, Praxen, Lager-, Logistik- und Werkstatthallen sowie Pkw-Abstellplätze stammen aus einer Umfrage im Spätsommer 2014 bei Vermietern und Mietern. Sie werden ergänzt durch Daten aus dem Tagesgeschäft des Ausschusses. Mit seiner regelmäßigen Marktübersicht stellt er die vom Gesetzgeber geforderte Transparenz des örtlichen Immobilienmarkts sicher.

In der Fußgängerzone blieben die Mieten in der hinteren Simeon- und Sternstraße, in der unteren Fleischstraße, in der Graben- und der oberen Brotstraße stabil. Zuwächse gab es am Hauptmarkt und in der Glockenstraße, in der oberen Fleischstraße, am Kornmarkt und in der Nagelstraße. In der unteren Brotstraße sowie der Fahr- und Palaststraße sanken die Preise seit 2011. In der Neu- und der Jakobstraße sowie der Süd- und Ostallee wurden Zuwächse registriert. Gegenläufig war die Entwicklung in der Konstantin- und der Karl-Marx-Straße.

Jenseits des Alleenrings stiegen die Ladenmieten in Trier-Nord, -Süd und -West. Rückgänge gab es in der Saarstraße und im Gartenfeld. Die Preise in Ehrang, Pfalzel, Biewer und Ruwer blieben auf dem im städtischen Vergleich niedrigsten Niveau stabil. Zuwächse verzeichnet der Marktbericht für Heiligkreuz, Weismark, Tarforst und am Petrisberg, Rückgänge für Euren und Zewen.

Büros bis zu 20 Prozent teurer

Bei den Büromieten wurden in der Fußgängerzone Steigerungen von 20 Prozent und in den angrenzenden Innenstadtvierteln von zehn Prozent verzeichnet. Sie erreichten im Zentrum 7,80 Euro und in Außenbereichen 7,00 Euro pro Quadratmeter. Auf dem Petrisberg wurden bei gehobener Ausstattung zwischen 7,50 Euro und 11,00 Euro Euro gezahlt.

Mieten für Arztpraxen waren rund zehn Prozent höher als für vergleichbare Büros. Die Preise für Garagen blieben stabil, Außen- und Tiefgaragenplätze wurden zehn beziehungsweise 15 Prozent teurer. Die Mieten hängen insgesamt nicht nur von der Lage der Immobilie im Stadtgebiet ab, sondern auch von der Größe und Zugänglichkeit des Gebäudes. Eine Broschüre mit der Marktanalyse kann für 25 Euro per Fax (0651/718-3692) und über www.gutachterausschuss.trier.de bestellt oder im Büro des Gutachterausschusses (Hindenburgstraße 2) gekauft werden.

1 KOMMENTAR

  1. Also im parken ist das die mit Abstand günstigste Straße weit und breit. Es ist wahrscheinlicher beim parken auf einem Feldweg im hochwald abgeschleppt zu werden als beim Parken in der Simeonstraße ein Knöllchen zu bekommen. Als Beispiel sei nur Zigrarren-Thömmes ( der mit den Eintracht-Unterschriften) gemeint, der da fast jeden tag parkt und noch nie nen Knoten bekommen hat.

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