Eintracht Trier setzt Jugendkonzept um – Personalkarussell dreht sich weiter

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Der Personalumbau bei Eintracht Trier ist in vollem Gang. Als Erster musste Denis Pozder gehen.

Bildquelle: Eintracht Trier

TRIER. Fußball-Regionalligist SV Eintracht Trier setzt das vor einigen Wochen angekündigte Konzept, verstärkt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und damit auf Langfristigkeit zu setzen nach der Installierung des neuen Sportlichen Leiters Heiner Semar konsequent um. Kurz nach der Vorstellung Semars stehen erste Kaderveränderungen bereits fest.

Die größte Überraschung ist dabei der Weggang von Kapitän Fabian Zittlau. Der Abwehrspieler war auch in der Innenansicht einer der Führungsspieler und bei Trainer Peter Rubeck gesetzt und fällt mit gerade mal 24 Jahren auch nicht aus dem vorgegebenen Raster, auf Spieler mit Perspektive zu setzen. Zittlau, der 2010 zur Eintracht kam, wechselt zum Nordost-Regionalligisten 1. FC Magedburg, für den er in der Jugend bis zur U 17 aktiv war. Allerdings – Zittlaus Weggang ergab sich nicht aus einer Initiative der Eintracht, vielmehr hat der Spieler selbst den Wechsel „aus privaten Gründen“ forciert. Der Zusatz „ablösefrei“ auf der Webseite „transfermarkt.de“ ist angesichts dieser Umstände verwunderlich, zumal Zittlau noch bis 2016 unter Vertrag war.

Pozder wechselte nach Wegberg-Beeck

Bevor die Personalie Fabian Zittlau zur Klärung anstand, hatte mit Denis Pozder bereits der erste Stammspieler seinen Hut nehmen müssen. Der Deutsch-Bosnier ist zum FC Wegberg-Beeck in die Mittelrheinliga gewechselt.

Es wird aber noch weitere Akteure treffen. Das Trio Boris Becker, Lukas Püttmann und Erich Sautner ist freigestellt, darf sich einen neuen Verein suchen, oder auch bleiben. Für die Planungen im Regionalligakader spielen diese Spieler aber keine Rolle mehr. Sollten sie keinen anderen Verein finden oder nicht wechseln wollen, winkt als Alternative die Rheinlandliga-Mannschaft der Eintracht.

Vorrangiges Ziel ist der Klassenerhalt

Aus deren Kader wiederum rücken Besart Aliu und Carsten Cordier nach oben. Dazu kommen die ebenfalls bereits sporadisch im Seniorenbereich eingesetzten U-19-Kräfte Till Hermandung und Luca Sasso-Sant. Rubeck zu diesen Personalentscheidungen: „Mit diesen Veränderungen tragen wir einerseits unserem Jugendkonzept Rechnung und geben eigenen, talentierten Leuten eine echte Chance. Andererseits wissen wir, dass wir – auch und gerade nach dem Abgang von Fabian Zittlau – noch erfahrenere Kräfte brauchen, um unser vorrangiges Ziel, den Klassenverbleib, nicht zu gefährden.“ red/wir

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