Strom fließt in der VG Bitburger Land künftig durch intelligentes Netz

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In der Verbandsgemeinde Bitburger Land treibt der Verteilnetzbetreiber von Westenergie die Digitalisierung der Ortsnetzstationen weiter voran. Foto: Foto: Westnetz GmbH / Leonie Fürmeyer

GINDORF – Westnetz investiert in das Stromnetz der Zukunft. In der Verbandsgemeinde Bitburger Land treibt der Verteilnetzbetreiber von Westenergie die Digitalisierung der Ortsnetzstationen weiter voran.

Mit der Digitalisierung seiner Technik kann Westnetz zukünftig aus dem Netz gewonnene Live-Daten zu Strom und Spannung detailliert visualisieren, steuern und flexibler auf Änderungen von Netzaktivitäten reagieren.

Ortsnetzstationen spielen eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung, indem sie Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung umwandeln. Digitale Ortsnetzstationen übernehmen die gleiche Funktion, übertragen jedoch zusätzlich Live-Daten über Mobilfunk oder Glasfaser. So kann Westnetz das Stromnetz in Echtzeit analysieren und bei Bedarf schneller reagieren. Darüber hinaus erkennt das smarte System ungewünschte Vorkommnisse besonders schnell. Die Technik hilft dabei, Fehler einzugrenzen und Ausfallzeiten zu reduzieren. Mit den gewonnenen Daten kann zudem der Betrieb der Netze noch bedarfsgerechter auf die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet werden.

„Unsere Stromversorgung befindet sich im Wandel, denn die Anforderungen an die Stromnetze werden immer komplexer. Immer mehr Energie stammt aus erneuerbaren Quellen. Gleichzeitig steigt der Bedarf der Verbraucher, etwa durch Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge. Digitale Ortsnetzstationen helfen, diese Entwicklungen effizient zu steuern“, sagte Michael Schneider, Ingenieur bei Westnetz.

„Die Energiewende macht einen konsequenten Ausbau leistungsstarker Stromnetze unverzichtbar. Mit den neuen digitalen Ortsnetzstationen lässt sich die Versorgungssicherheit in den Regionen weiter erhöhen. Deshalb bewerten wir die Investitionen von Westnetz in eine moderne Infrastruktur sehr positiv“, erklärte Janine Fischer, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bitburger Land.

Die Installation einer digitalen Ortsnetzstation erfordert mehrere Schritte: Im Vorfeld werden die Stromnetze über rechnergestützte Simulationswerkzeuge analysiert, der zukünftige Standort festgelegt, Verträge geschlossen und Genehmigungen von Behörden und Grundstückseigentümern eingeholt. Danach wird die alte Station freigelegt und außer Betrieb genommen. Für die Kundinnen und Kunden wird in dieser Zeit eine Ersatzversorgung sichergestellt. Anschließend wird die neue, digitale Ortsnetzstation eingebaut und in Betrieb genommen.

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