HASBORN/WITTLICH/A1 – Am heutigen Sonntagvormittag ereignete sich gegen 11.10 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Wittlich eine Serie von Verkehrsunfällen.
Zunächst verlor ein Fahrzeugführer aufgrund von Unachtsamkeit die Kontrolle über seinen Pkw und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Da das beschädigte Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand kam, bildete sich umgehend ein Rückstau. Dieser erste Unfall verursachte zunächst nur Sachschaden, führte jedoch kurz darauf zu einer weitaus schwerwiegenderen Situation.
Folgeunfall am Stauende fordert mehrere Verletzte
Ein nachfolgender Fahrzeugführer übersah das entstandene Stauende und versuchte vergeblich, durch eine Notbremsung eine Kollision zu verhindern. Sein Wagen prallte auf ein vorausfahrendes Fahrzeug, schleuderte über die Fahrbahn und stieß schließlich gegen die rechte Schutzplanke. Bei diesem Aufprall wurden insgesamt vier Personen verletzt. Während drei Insassen nach ambulanter Versorgung vor Ort entlassen werden konnten, musste eine Beifahrerin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Hoher Sachschaden und Einsatz der Rettungskräfte
Aufgrund der Schwere des Folgeunfalls landete ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn, was eine etwa 45-minütige Vollsperrung der A1 erforderlich machte
Die Polizei beziffert den Gesamtsachschaden beider Unfälle auf über 100.000 Euro. Am Verursacherfahrzeug entstand Totalschaden. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Wittlich, mehrere Rettungswagen sowie die Polizeiautobahnstation Schweich. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.















