Schnieder stellt bundesweites Klimaziel infrage — Wettbewerbsfähigkeit gefährdet

Es müsse möglich sein, das Klimaziel zu justieren, sagt der CDU-Politiker. Transformation und Wohlstand dürfe es nicht kosten.

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Der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Gordon Schnieder. Foto: Harald Tittel/dpa

MAINZ. CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Gordon Schnieder, stellt das bundesweite Klimaziel infrage. «Wenn wir merken sollten, dass wir es bis 2045 nicht schaffen, gleichzeitig klimaneutral und wettbewerbsfähig zu sein, dann muss Politik auch in der Lage sein, nachzujustieren».

Dies sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ). Jetzt seien erst mal günstige Energiepreise wichtig. «Wenn alle – Unternehmer und Gewerkschaften – sagen, so kann es nicht funktionieren, so kostet uns die Transformation Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wohlstand, dann müssen wir daraus lernen und uns nicht an Zielen festklammern, die nicht mehr passen», sagte er.

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden – Rheinland-Pfalz hat sich dieses Ziel mit einem Klimaschutzgesetz bereits fünf Jahre früher gesetzt. Schnieder hatte bereits bei der Verabschiedung des Gesetzes gesagt, es bedrohe den Wirtschaftsstandort. (Quelle: dpa)

5 Kommentare

  1. Ja weiter so Herr Schnieder ein Schritt vor und 10 zurück , nicht in die Zukunft Investieren Augen zu und durch in die Vergangenheit.
    Wie war das z. B. Vor vielen Jahren als die cdu den Bergbau förderte und die aufstrebende Solarindustrie vor die Hunde gehen ließ.
    Wo ist heute beides , nicht mehr da Herr Schnieder so hat Mann damals wie sie es heute wollen die Zukunft unseres Standortes verspielt .
    Wollen sie den nachfolgenden Generationen die Zukunft verbauen in dem sie Neues verhindern , Innovation bremsen , unsere Unabhängigkeit im Energie Sektor aufgeben .

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