TRIER – Die Polizei verzeichnet in der Region Trier eine Zunahme von Fällen, in denen Telefonbetrüger mit einer neuen Masche versuchen, an die Ersparnisse ihrer Opfer zu gelangen. Während bisher oft sogenannte Schockanrufe genutzt wurden, geben sich die Täter nun vermehrt als Bankmitarbeiter aus.
Masche der falschen Bankmitarbeiter und vier aktuelle Fälle
Die Betrüger kontaktieren Opfer telefonisch und behaupten, eine ungewöhnliche Abbuchung sei erfolgt, weshalb die EC-Karte gesperrt werden müsse.
Anschließend erscheint ein falscher Bankmitarbeiter persönlich beim Opfer, um die Karte und die PIN zur angeblichen Überprüfung abzuholen.
Manchmal erfolgt der Besuch ohne vorherigen Anruf, oder es werden zusätzlich falsche Polizisten in die Kommunikation eingebunden.
Die Täter setzen ihre Opfer massiv unter Druck. Wenn der Betrug bemerkt wird, haben die Täter bereits Geld abgehoben oder Käufe getätigt. Allein in der vergangenen Woche kam es zu vier ähnlichen Betrugsfällen in Konz und Trier:
Fall 1: Trier, 14. November, Anheierstraße
Fall 2: Trier, 15. November, Zurmaiener Straße
Fall 3: Konz, 15. November, Röntgenstraße
Fall 4: Konz, 15. November, Trierer Straße
Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Trier unter 0651 983-43390 zu melden. Die Polizei rät eindringlich: Niemals PIN oder Bankkarte an Unbekannte übergeben und bei Zweifeln sofort die 110 wählen.
















