Schengen-Abkommen wird 40 – Festakt in Luxemburg – Europa-Museum wird wiedereröffnet

In Schengen wird der 40. Jahrestag des Schengener Übereinkommens über grenzenloses Reisen gefeiert. Auch kritische Töne werden erwartet.

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Der Schengener Bürgermeister Michel Gloden fordert ein Ende der Grenzkontrollen in Deutschland. Foto: Harald Tittel / dpa / Archiv

SCHENGEN. Mit einem Festakt wird am heutigen Samstag (10.00 Uhr) im luxemburgischen Schengen der 40. Jahrestag des Schengener Abkommens zu einem Europa ohne Grenzen gefeiert. Dazu haben sich etliche Politiker sowie Luxemburgs Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa in dem Moselort angekündigt.

Am 14. Juni 1985 hatten Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande in Schengen den schrittweisen Abbau der Grenzkontrollen vereinbart. 1990 wurde dann die Umsetzung festgelegt, 1995 trat das Abkommen in Kraft. Heute gehören 29 Länder mit rund 420 Millionen Einwohnern zum Schengen-Raum.

Schengen steht für ein offenes Europas ohne Grenzen. Die seit Mitte September 2024 an allen deutschen Außengrenzen wieder eingeführten Grenzkontrollen stoßen gerade im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich auf Kritik.

Am Jubiläumstag wird auch die Rückkehr des Schiffes, auf dem 1985 das Übereinkommen unterzeichnet wurde, gefeiert. Das Schiff «Prinzessin Marie-Astrid Europa» war zuletzt komplett renoviert und modernisiert worden. Zudem wird am Samstag das erneuerte Europäische Museum Schengen eröffnet. (Quelle: dpa)

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