Bankdaten und persönliche Daten ausspioniert – Betrugsfälle in der Region

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Foto: David Ebener / dpa / Symbolbild

IDAR-OBERSTEIN. Über das vergangene Wochenende erschienen mehrere Personen, die Opfer von verschiedenen Betrugsmaschen geworden waren, bei der Polizei Idar-Oberstein. Bei den meisten Fällen handelt es sich um so genannte Warenbetrugsdelikte.

Auf verschiedenen Verkaufsplattformen werden Waren angeboten, die nach dem Übersenden des Betrages jedoch nie beim Käufer ankommen. Hier rät die Polizei dringend, unterschiedliche Angebote der angebotenen Waren zu vergleichen. Oftmals ist ein sehr niedriger Verkaufspreis ein erster Anhaltspunkt für solche Betrugsmaschen. Auch rät die Polizei, den Verkaufspreis nie über die vom Verkäufer angebotene Kaufoption PayPal „Freunde & Familie“ zu erwerben. Diese Kaufoption bietet keinerlei Käuferschutz. Das übermittelte Geld kann nicht zurück transferiert werden.

Die sicherste Bezahlmethode ist die der Banküberweisung. Hier sollte aber vor allem die übermittelte IBAN überprüft werden. Bei ausländischen IBAN-Nummern ist Vorsicht geboten. In den meisten Fällen kann der Betrag auch hier nicht zurück transferiert werden. Die übermittelte IBAN kann über den frei zugänglichen IBAN-Checker überprüft werden: https://www.iban-rechner.de/iban_validieren.html. Sollte die IBAN auf eine deutsche Bank ausgegeben sein, ist empfohlen, die Bank auf ihre Seriosität zu überprüfen.

Außerdem kam es am Freitag zu einem Betrugsdelikt, bei dem die Kontodaten und persönliche Daten des Opfers ausgespäht wurden. Das Opfer erhielt mehrere Hinweise auf dem Sperrbildschirm, dass ihr Computer gehackt worden sei. Weiter wurden Telefonnummern angezeigt, die zum Zoll führen sollten. Die Nummer wurde kontaktiert und dem unbekannten Täter per Fernzugriff Zugang zum Computer gewährt. Im Anschluss wurden die Bankdaten und persönliche Daten der Geschädigten ausspioniert.

Hier rät die Polizei dringend, die angezeigten Telefonnummern auf keinen Fall zu kontaktieren. Zudem sollte man keinen unbekannten Personen den Zugriff auf seinen Computer oder Mobiltelefon gewähren. Sollte dennoch der Zugriff gewährt worden sein, ist es ratsam, schnellstmöglich sein Bankkonto sperren zu lassen und Kontakt mit der eigenen Bank aufzunehmen. Ein Abändern sämtlicher Passwörter und Zugangsdaten wird empfohlen. Weitere Infos erhalten sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/. (Quelle: Polizeidirektion Trier)

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