TRIER. Am Samstag, 16. November, ist es wieder soweit: In Kellern und Katakomben, in Tunneln und Souterrains, in Grabungen, Garagen und Grüften können Wagemutige eine mystische Mischung aus Theater, Musik, Kulinarik, Führungen und Vorträgen erleben. Der Vorverkauf für die „Lange Nacht der Unterwelten“ ist gestartet.
Das berichtet die Trierer Rathaus Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe vom Dienstag.
Zum Teil dauerte es 2021 und 2022 nur wenige Stunden, ehe einzelne Routen der „Langen Nacht“ ausverkauft waren. Auch in diesem Jahr rechnet die Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM) als Ausrichterin der „Langen Nacht“ mit einem großen Andrang auf die Tickets – auch wenn es bei der dritten Auflage ein so umfangreiches Kontingent gibt wie noch nie. Zwar bleiben die einzelnen Gruppen klein und exklusiv, doch mit gleich 14 verschiedenen Routen können so viele Unterwelten-Enthusiasten wie noch niemals zuvor am Samstag, 16. November, dabei sein. Es gibt auch zwei barrierefreie Routen.
Kulturdezernent Markus Nöhl freut sich schon jetzt auf das Programm: „Die Lange Nacht der Unterwelten zeigt an einem Abend in konzentrierter Form, wie vielschichtig und innovativ unsere städtische Kulturszene ist: Theatervorführungen, Lesungen, Konzerte und audiovisuelle Performances, dazu Führungen, Comedy und eine Foto-Dokumentation. Sie bietet ein mitreißendes Programm für jeden Geschmack, an Orten, die vielfach für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.“
Mit Ausnahme der vom Stadtmuseum Simeonstift und vom Museum am Dom angebotenen Kinderroute, die sich um 16.30 und 17.30 Uhr den geheimnisvollen Gemäuern der beiden Häuser widmet, wird jede Route sechsmal am Abend angeboten und dauert durchschnittlich 135 Minuten. Dabei besuchen die Teilnehmenden zunächst zwei verschiedene Orte der Unterwelten mit jeweils einem rund 20- bis 30-minütigen künstlerischen oder kulinarischen Programmpunkt, ehe die Route in einem der vier „Offenen Keller“ endet – wahlweise in der „Winebank“ unter dem Posthof an der Fleischstraße, dem historischen Weinkeller der Weinstube Kesselstatt, den Thermen am Viehmarktplatz oder dem Weinkeller der Vereinigten Hospitien. In jedem Routenticket ist jeweils ein Freigetränk, das VRT-Ticket für die kostenlose Anreise mit dem ÖPNV sowie die Möglichkeit zu einem späteren, kostenfreien Besuch eines der anderen „Offenen Keller“ enthalten.
„Mit den Trierer Unterwelten führen wir Kultur, Gastronomie und Tourismus zu einer echten Schaufenster- veranstaltung zusammen, auf die Trier stolz sein kann“, ist der neue TTM-Geschäftsführer Yannick Jaeckert begeistert von der Vielfalt und ergänzt: „Unser neu entwickeltes Besucherarrangement zum Unterwelten-Festival wurde in diesem Jahr sehr gut angenommen. Das zeigt, dass dieses Event nicht nur für Einheimische, sondern auch für Gäste unserer Stadt hochattraktiv ist.“
Ein wichtiger Baustein dieses Erfolgs sind die neuen Spielorte, die das Unterwelten-Festival, das bereits am 31. Oktober beginnt, und die „Lange Nacht“ für ihr Programm inszenieren. In diesem Jahr sind beispielsweise die Ausgrabungen unter der Club Aktiv-Zentrale, der Nikolaus- Keller der Abtei St. Matthias, der Keller des Martinsklosters am Moselufer oder der Weinkeller unter dem Max-Planck- Gymnasium neu dabei. „Für uns ist es wichtig, den Besucherinnen und Besuchern immer neue Angebote zu machen“, betont Projektleiterin Alexandra Meusel. „Ohne die Ideenvielfalt und das große Engagement unserer zahlreichen Locationgeber, künstlerischen und gastronomischen Akteure und Gästeführer wäre dies nicht möglich. Ihnen gebührt daher ein besonderer Dank.“
Informationen und alle Ticketlinks finden Interessierte auf der Unterwelten-Homepage www.trierer-unterwelten.de. Die gedruckten Programmbroschüren liegen an zentralen Stellen der Innenstadt aus und sind auch in der Tourist-Information an der Porta Nigra erhältlich.
(Quelle: Rathaus Zeitung Trier, Ausgabe v. 15.10.2024)


















