Saarland: Lithium-Ionen-Akkus brennen in Dachgeschoss von Wohnhaus

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Foto: Christopher Benkert / Feuerwehr Neunkirchen

NEUNKIRCHEN. Schreckmoment am Montagabend, 16. September, im Neunkircher Kleiberweg: Im Dachgeschoss eines Mehrparteienhauses hatten eine ganze Reihe von Lithium-Ionen-Akkus Feuer gefangen. Das sich schnell entwickelnde Feuer drohte auf das Dachgeschoss überzugreifen. Doch die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen war schnell vor Ort und konnte Schlimmeres verhindern. Der Akku-Brand wurde problemlos gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Das Schrillen eines Rauchmelders im Dachgeschoss schreckte die Bewohner eines Mehrparteienhauses im Kleiberweg am Montagabend auf. Sie riefen nicht nur direkt die Feuerwehr und verließen das Haus, sondern ein Hausbewohner schloss zuvor noch geistesgegenwärtig die Tür zum Dachgeschoss. Als die gegen 20.05 Uhr alarmierte Neunkircher Feuerwehr mit ihren ersten Einsatzfahrzeugen im Kleiberweg eintraf, quoll nicht nur Rauch unter den Ziegeln des Hauses hervor, auch Flammenschein konnten die Feuerwehrleute hinter einem der Dachfenster ausmachen.

Weil bereits alle Bewohner das Haus verlassen hatten, konnte sich die Feuerwehr direkt komplett auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Geduldig warteten die Hausbewohner auf der Straße das Einsatzende ab. Betreut wurden sie durch den Rettungsdienst der Neunkircher Wehr. Routiniert brachten Feuerwehrleute vor dem Haus in der kleinen Sackgasse die Drehleiter in Stellung. Parallel dazu gingen mehrere Atemschutztrupps über das Treppenhaus in das Dachgeschoss vor. Noch war der Brand – vor allem Lithium-Ionen-Akkus hatten Feuer gefangen – auf nur einen Raum im Dachgeschoss begrenzt. Durch ihr schnelles Handeln konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Durch den gezielten Einsatz eines Feuerlöschers gefüllt mit Wasser und einem speziellen Löschmittelzusatz zur Bekämpfung von Batteriebränden konnte das Feuer niedergeschlagen werden.

Noch während der Brandbekämpfung nahmen die Feuerwehrleute vor dem Hauseingang einen Überdrucklüfter in Betrieb. Mit dem Lüfter verhinderten sie die weitere Ausbreitung des Brandrauchs im Gebäude und drücken ihn durch die Dachfenster ins Freie.

Gegen 21.35 Uhr konnten die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler ihren Einsatz im Kleiberweg beenden und wieder einrücken. Die Bewohner konnten nach Einsatzende wieder in ihr Haus zurück, doch das Dachgeschoss bleibt wegen der Brandschäden gesperrt. (Quelle: Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen)

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