Angriffe mit Messern: Rheinland-Pfalz unterstützt Prüfantrag

Verschärfte Umgangsregeln können das Risiko von Messer-Angriffen in der Öffentlichkeit senken. Aber wer kontrolliert?

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Symbolbild Messerattacke
Symbolbild - Messerattacke

MAINZ. Rheinland-Pfalz unterstützt im Bundesrat einen Entschließungsantrag aus Niedersachsen zum Umgang mit Messern in der Öffentlichkeit.

In dem Antrag werde eine Beschränkung des Umgangs mit diesen Waffen gefordert und die Bundesregierung gebeten, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu untersuchen, erläuterte Innenministeriumssprecher Matthias Bockius am Donnerstag in Mainz. Der SWR hatte zuvor berichtet.

Vorgeschlagen wird in dem Antrag unter anderem ein generelles Verbot für Springmesser, eine Ausweitung des Verbotes zum Führen von Messern mit feststehender Klinge ab sechs Zentimetern Klingenlänge, sowie ein allgemeines Verbot zum Führen von Waffen in Zügen und Fahrzeugen des öffentlichen Personenverkehrs.

Verschärfte Umgangsregeln könnten das Risiko von Angriffen mit Messern senken, allerdings müssten diese Regelungen auch wirksam und effektiv überwacht und sanktioniert werden, hieß es im Innenministerium in Mainz. «Nur mit einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Polizei bei Überwachung und Sanktionierung kann das Regelungsziel erreicht und das Sicherheitsgefühl und die Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt werden.»

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