Klimaschutzkonzept Trier-Saarburg: Was die Bürgerinnen und Bürger sich für den Kreis wünschen

Die Online-Beteiligung zum Klimaschutzkonzept im Kreis Trier-Saarburg ist beendet. Jetzt wurden erste Ergebnisse präsentiert.

0
Foto: dpa / Symbolfoto

TRIER. Seit Mitte 2023 erarbeitet der Kreis Trier-Saarburg ein Klimaschutzkonzept. Um die Ideen der Bürgerinnen und Bürger darin zu integrieren, fand bereits im März eine Auftaktveranstaltung statt.

Bis Ende Mai bestand für jeden, der nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, die Möglichkeit, Vorschläge online einzureichen.

Die Ergebnisse dieser Online-Beteiligung, bei der es insgesamt 14 – teils sehr ausführliche – Rückmeldungen gab, wurden nun ausgewertet. Mira Hansch und Paul Lippl vom Klimaschutzmanagement bedanken sich bei allen, die ihre Ideen und Anregungen eingereicht haben.

Mobilität für Bürger sehr wichtig

Ein Thema, das den Einsenderinnen und Einsendern wichtig war, ist die Mobilität. Hier setzten sie konkret beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie bei der weiteren Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs an. Ebenfalls wurden Bildungs- und Bewusstseinsförderung als elementar angesehen. Vorgeschlagen wurden verschiedene Informationsangebote, zum Beispiel zur Energieeinsparung, sowohl für Privathaushalte als auch für Gemeinden. Auch die klimafreundliche Umstellung von Prozessen innerhalb der Kreisverwaltung wurde angeregt; hierzu beteiligten sich auch Mitarbeitende der Kreisverwaltung. Vorgeschlagen wurde die Verringerung von Plastik, das Anschaffen von nachhaltigen Büromaterialien oder mehr Home-Office-Tage, um den Individualverkehr zu reduzieren.

Schließlich wurde in den Rückmeldungen häufig der Blickwinkel erweitert und Klimaschutzthemen mit weiteren Themen der Nachhaltigkeit verknüpft, indem beispielsweise die Verringerung des Flächenverbrauchs, der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sowie eine regionale Versorgung angeregt wurden.

Die vorgebrachten Ideen von der Auftaktveranstaltung und der Online-Beteiligung werden im Klimaschutzkonzept soweit möglich aufgenommen. Bis November dieses Jahres werden Mira Hansch und Paul Lippl dem Kreistag das fertige Konzept vorlegen. Anschließend sollen die im Konzept aufgeführten Maßnahmen initiiert und die verschiedenen Akteure bei der Umsetzung unterstützt werden.

 

Vorheriger ArtikelAngriffe mit Messern: Rheinland-Pfalz unterstützt Prüfantrag
Nächster ArtikelTrio fliegt auf: Ermittlungen wegen Aufstellung von illegalen Spielautomaten

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.