Versicherer: Weniger Schäden wegen Wetterextremen in Rheinland-Pfalz

Die Versicherungswirtschaft hat ihre Bilanz zu Schäden wegen Wetterextremen vorgelegt. In Rheinland-Pfalz ist die Summe 2023 gesunken.

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Ein Verkehrs-Schild steht am Zurlaubener Ufer im Moselhochwasser. Für Trier hat der Deutsche Wetterdienst die höchste Warnstufe vergeben. Foto: Andreas Arnold/dpa

BERLIN/MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind die Schäden durch Sturm, Hagel, Hochwasser und Starkregen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Schadensumme für Unwetterschäden habe 2023 mit insgesamt rund 330 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um 150 Millionen Euro niedriger gelegen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag in Berlin mit.

Knapp 220 Millionen Euro entfielen auf die Sachversicherer für Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben sowie knapp 110 Millionen Euro auf die Kraftfahrzeug-Versicherer. Die GDV-Statistik erfasst nur versicherte Schäden.

Statistisch gesehen waren im Land von 1000 Wohngebäudeversicherungsverträgen 21 (2022: 28,6) von einem Sturm- und Hagelschaden betroffen. Damit steht Rheinland-Pfalz auf Platz vier der bundesweiten Naturgefahrenbilanz, teilte der Verband mit. Die Schadenhäufigkeit bei Sturm- und Hagelschäden liegt im Bundesdurchschnitt bei 18,5 Schadenmeldungen. Die meisten Schäden gab es in Schleswig-Holstein mit 31 Meldungen.

Während fast alle Wohnhäuser in Rheinland-Pfalz gegen Sturm und Hagel abgesichert seien, verfügten nur 49 Prozent über den Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Im Bundesdurchschnitt seien 54 Prozent gegen alle Naturgefahren versichert. «Viele Hausbesitzer sind sich ihrer individuellen Bedrohung durch Naturgefahren nicht bewusst», teilte der Verband mit. (Quelle: dpa)

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