E-Mobilität in Rheinland-Pfalz: Meiste Ladestationen in Trier und Trier-Saarburg

Wie viele E-Autos müssen sich eine Ladesäule teilen? Rheinland-Pfalz schneidet im Bundesländervergleich schlecht ab. Aber der Ausbau der Infrastruktur geht voran.

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Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

BERLIN/MAINZ. In Zweibrücken finden E-Autofahrer in Rheinland-Pfalz am schnellsten eine öffentliche Ladestelle, in der Südwestpfalz ist das Angebot am schlechtesten. Das geht aus Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) hervor. Unter den Bundesländern schafft es Rheinland-Pfalz nur auf den drittletzten Platz.

Bundesweit kamen dem Ranking zufolge zum 1. Juli dieses Jahres auf einen öffentlichen Ladepunkt rund 21 Elektrofahrzeuge. In der Stadt Zweibrücken sind es 7,3 Fahrzeuge, im Kreis Südwestpfalz 70,5.

Auf Platz zwei in Rheinland-Pfalz liegt die Stadt Speyer mit 12,0 E-Autos pro Ladepunkt. Knapp dahinter liegt Landau in der Pfalz mit einem Relationswert von 12,2. Die Landeshauptstadt Mainz liegt mit einem Wert von 27,0 im Mittelfeld. Am Ende der Tabelle liegen – knapp vor dem Schlusslicht Südwestpfalz – die Landkreise Mainz-Bingen (43,1) und Birkenfeld (47,4).

In absoluten Zahlen gibt es die meisten Ladestationen im Kreis Trier-Saarburg inklusive Stadt Trier (228), die wenigsten im Kreis Birkenfeld (28). Die meisten Schnellader gibt es im Kreis Neuwied (89).

In Rheinland-Pfalz müssen sich rechnerisch 26,6 E-Fahrzeuge einen Ladepunkt teilen. Nur in Hessen und im Saarland kommen noch mehr E-Fahrzeuge auf eine Ladestation (28,1 beziehungsweise 30,0). Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Sachsen, wo nur 13,9 E-Fahrzeuge auf einen Ladepunkt kommen.

Allerdings hat Rheinland-Pfalz aufgerüstet: Den VDA-Zahlen zufolge gab es zu Jahresbeginn im Bundesland erst 753 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Zur Jahresmitte waren es bereits 3732. Zur Jahresmitte waren in Rheinland-Pfalz gut 99.000 E-Fahrzeuge gemeldet. (Quelle: dpa)

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