Saarland: Erste Grubenwasser-Verfahren vor Gericht – u.a. Klage eines Umweltverbandes

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Foto: Jan-Peter Kasper/dpa/Illustration

SAARLOUIS. Die ersten Klagen gegen den im Saarland genehmigten Grubenwasseranstieg in ehemaligen Steinkohlegruben werden heute vor dem Oberverwaltungsgericht in Saarlouis verhandelt. Es handelt sich um drei von insgesamt elf anhängigen Klagen, wie das Gericht mitteilte.

Diese wenden sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Oberbergamtes des Saarlandes zur Teilflutung von Gruben ehemaliger Bergwerke. Die anderen acht Klagen seien noch nicht terminiert, sagte ein Sprecher.

Zum Auftakt handele es sich um Klagen der Kreisstadt Saarlouis und ihrer Stadtwerke, der Gemeinde Merchweiler sowie eines Umweltverbandes. Nach den Verhandlungen werde noch keine Entscheidung verkündet, sagte der Sprecher. Diese soll voraussichtlich rund zwei Wochen später bekannt werden.

Der Planfeststellungsbeschluss gibt insgesamt grünes Licht für eine Teilflutung in ehemaligen Steinkohlegruben. Der vom Bergbaukonzern RAG beantragte Grubenwasseranstieg in Reden und Duhamel auf minus 320 Meter war unter Auflagen genehmigt worden. Der Bergbau im Saarland war 2012 beendet worden. Grubenwasser ist Regenwasser, das in die Tiefe sickert und sich in Schächten und Strecken unter Tage sammelt. Bisher wird das Grubenwasser abgepumpt. (Quelle: dpa)

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