Mit 190 Beamten: Großer Polizeieinsatz gegen Rechtsrock-Konzert im Westerwald

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Foto: dpa/Symbolbild

ALTENKIRCHEN. Den rheinland-pfälzischen Sicherheitsbehörden ist es gelungen, am Samstagabend mit Unterstützung zahlreicher anderer Dienststellen umfangreiche polizeiliche Maßnahmen im Landkreis Altenkirchen durchzuführen.

Hintergrund bildete eine Musikveranstaltung der rechtsextremistischen Szene. In diesem Zusammenhang erfolgten aus gefahrenabwehrenden Gründen Identitätsfeststellungen und Durchsuchungen aller teilnehmenden Personen. Im Anschluss sind Platzverweise erteilt worden.

Im Rahmen der Musikveranstaltung konnten 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer festgestellt werden, die sich im Landkreis Altenkirchen in einer Grillhütte eingefunden hatten.

Musikveranstaltungen dieser Art dienen der Stärkung und Verfestigung rechtsextremistischer Strukturen sowie der Verbreitung rechten Gedankenguts.

Zudem können solche Veranstaltungen zu einer weiteren Radikalisierung des Teilnehmerkreises, insbesondere in Verbindung mit entsprechender Musik und Liedtexten, führen. In den Liedtexten rechtsextremistisch beeinflusster Bands können Gewaltbereitschaft, Ausländerhass, Nationalismus und Rassismus zum Ausdruck kommen.

Ziel des Polizeieinsatzes des Polizeipräsidiums Koblenz unter Leitung der Kriminaldirektion Koblenz war es daher, konsequent gegen diese Veranstaltung vorzugehen. Insgesamt waren rund 190 Polizeikräfte im Einsatz. (Quelle: Polizeipräsidium Koblenz)

1 Kommentar

  1. Mit 190 Polizisten gegen 80 Konzertbesucher! ? Respekt! Nicht dass ich irgendeine Art von Radikalismus tolerieren würde , aber solchen Einsatz wünscht man sich auch gegen Veranstaltungen der Antifa , gegen Kriminelle Ausländer oder korrupte Beamte .

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