Prozess nach Horror-Tat: Mann tötet Ex mit Messer, dann ziellose Fahrt mit Leiche im Auto

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Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

KOBLENZ. Am 6. Juni beginnt vor der 14. Strafkammer des Landgerichts Koblenz ein Prozess wegen Totschlags am Tatort Neuhäusel gegen den 32-jährigen Angeklagten Marvin K.

Dem Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt, am Abend des 9.12.2022 seine ehemalige Lebensgefährtin aus Verärgerung, weil diese ihm keine weitere Chance hinsichtlich einer Liebesbeziehung mehr geben wollte, nach einem Streit mit einer Vielzahl von Messerstichen getötet zu haben. Der Angeklagte soll dabei nicht nur aus niedrigen Beweggründen, sondern auch heimtückisch gehandelt haben, indem er mit dem Opfer auf einen entlegenen Pendlerparkplatz gefahren sein soll, wo die Frau, wie dem Angeklagten auch bewusst gewesen sein sei, diesem ausgeliefert gewesen sein soll. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb insoweit Anklage wegen Mordes erhoben.

Nach der Tat soll der Angeklagte dann mit der verstorbenen Frau im Fahrzeug ziellos umhergefahren sein, wobei er Alkohol konsumiert habe. Dabei soll er absichtlich auf das Heck eines vor ihm fahrenden Fahrzeugs aufgefahren sein, wodurch ein Totalschaden von 5650,- Euro verursacht worden sei. Hiernach soll der Angeklagte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt haben. (Quelle: Landgericht Koblenz)

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