Starker Zuwachs: Überdurchschnittlich viele neue Stiftungen in Rheinland-Pfalz

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Foto: Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

BERLIN/MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr prozentual gesehen deutlich mehr Stiftungen gegründet worden als im bundesweiten Schnitt. Mit 60 Neugründungen habe der Zuwachs bei 4,1 Prozent gelegen, teilte der Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin mit. Damit stehe Rheinland-Pfalz nach Thüringen (7,9 Prozent), Hessen (5,9) und Mecklenburg-Vorpommern (4,6) auf dem vierten Platz. Bundesweit lag die Wachstumsrate bei 2,5 Prozent.

Insgesamt engagierten sich damit 1334 rechtsfähige Stiftungen in Rheinland-Pfalz. Sie arbeiten vor allem in den Bereichen Soziales, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung.

Auch bei der Stiftungsdichte lag Rheinland-Pfalz mit 32,5 Stiftungen pro 100.000 Einwohner höher als der bundesweite Durchschnitt von 30,3. Die meisten Stiftungen in Rheinland-Pfalz gibt es laut Bundesverband im Raum Speyer (63) gefolgt von Mainz (60) und Neustadt an der Weinstraße (47).

In ganz Deutschland ist die Zahl der Stiftungen bis Ende 2022 auf mehr als 25.250 Stiftungen gewachsen. Rund 690 wurden im vergangenen Jahr bundesweit neu errichtet. Die meisten Stiftungen haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. (Quelle: dpa)

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