Stadt Trier: Kolumne der Klimaschutzmanagerin – Umdenken der Bürger fördern, Vernetzung erweitern

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Matthias Gebauer, Julia Hollweg und David Lellinger (v. l.) kümmern sich in der Stadtverwaltung um das Klimaschutzmanagement.Foto: Stadt Trier

TRIER. In der aktuellen Kolumne stellt die Trierer Klimaschutzmanagerin Julia Hollweg noch einmal die Aufgaben und Ziele dieser städtischen Stabsstelle vor und geht auf aktuelle Entwicklungen ein: Die Klimaschutzmanager der Stadt Trier haben in den letzten beiden Jahren unter Beteiligung vieler unterschiedlicher Akteure aus Politik, Gesellschaft und Verwaltung ein Klimaschutzkonzept erstellt. Es besteht neben einem reinen Textteil auch aus einem Maßnahmenkatalog. Beide sind auf der Homepage der Stadt Trier herunterzuladen.

„Für weitere drei Jahre wird nun in der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz daran gearbeitet, dass diese Projekte möglichst schnell angestoßen, begleitet und umgesetzt werden. Hier ist nicht nur die Stadtverwaltung beteiligt, sondern alle, die in Trier wohnen, arbeiten, lernen, einkaufen oder zu Besuch sind und ihre Freizeit hier verbringen. Denn für alles benötigen wir entweder Strom oder Wärme sowie irgendeine Form der Mobilität.

Eine der Hauptaufgaben der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz besteht darin, sich um die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern oder der Kommune selber zu kümmern. Wir werden Informationsveranstaltungen organisieren, damit in der Stadtverwaltung und bei den Bürgerinnen und Bürgern ein Umdenken gefördert wird und alle bei den großen Herausforderungen der Energie- Wärme- und Mobilitätswende unterstützende Beratungsangebote bekommen. Melden Sie sich gerne unter [email protected], wenn Sie Informationsbedarf, Anregungen, Ideen oder Fragen haben, zu denen wir in den kommenden Monaten Informationsveranstaltungen organisieren können.

Wichtig ist außerdem die Vernetzung von denen, die im Klimaschutz aktiv sind, weil an vielen Stellen schon im Bereich Umwelt- und Klimaschutz etwas getan wird. Hier möchten wir heute besonders auf das „Mosel-Clean-Up“ am Samstag, 6. Mai, ab 11 Uhr, am Zurlaubener Ufer hinweisen. In diesem Rahmen werden an diesem Tag und in der Folgewoche Zigarettenkippen eingesammelt, die am Samstag, 13. Mai, auf dem Hauptmarkt in eine durchsichtige Säule gefüllt werden, um auf die Verschmutzung des Grundwassers durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen aufmerksam zu machen. Die im Filter verbleibenden Giftstoffe, wie unter anderem das Nervengift Nikotin, vergiften den Lebensraum der Wassertiere. Forschende des Imperial Colleges aus London haben in einer Studie kalkuliert, dass auf eine Zigarette rund 14 Gramm CO₂- Äquivalent kommen. Es ist also auch eine Frage des CO₂-Sparens, wenn weniger geraucht wird.

Wir sind übrigens umgezogen: Wer persönlich bei uns vorbeikommen möchte, findet die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz jetzt im Dachgeschoss des Verwaltungsgebäudes V zwischen Kaiserstraße und Augustinerhof. Kontakt zur städtischen

Klimaschutzstelle: E-Mail: [email protected], Telefon: 0651/718-4444.

11 Kommentare

  1. Mich würde jetzt wirklich mal interessieren, was diese „Supertipps“ den Steuerzahler insgesamt gekostet haben und zukünftig noch kosten werden (Gehälter, Büroräume, Betriebskosten usw.)

    • Wenn ich mir die Aussagen, die Beschreibung des Arbeitsfeldes und die Personen anschaue, freue ich mich sehr, diese wichtige Tätigkeit und damit den Lebensunterhalt dieser Leute mit meinen Steuern zu finanzieren.

      Meint ihr dass die drei auch Kippen an der Mosel sammeln?

  2. Die Trierer Bevölkerung wird ohne diese „Experten“ und wenn sie nicht sofort damit aufhört wie seit undenkbaren Zeiten ihr Leben zu gestalten, aussterben. Aber die Einwohnerzahl wird gleich bleiben, weil sie ja zügig mit voll integrierten Fachkräften aufgefüllt wird, die in ihren Heimatstaaten den Umwelt- und Klimaschutz als Hauptfach in ihren Freiluftschulen erlernt haben.

  3. Jeder dieser Personen wird geschätzt ca. 80.000 pro Jahr Steuergelder alleine an Gehalt verschlingen. Dafür lösen sie keine Probleme, sondern schaffen welche. Viele andere müssen das ausbaden, denn sie werden zusätzliche Aufgaben bekommen, weil sich das nach Aussen ja alles super präsentieren lässt.

  4. Hatte es bereits vor einem Jahr angeboten: Bewerbe mich um eine Stelle beim Klimaschutzdingens.
    Könnte auch im Homeoffice z.B. das Klima in TR-Nord retten. Teilzeit oder Minijob möglich. M/W/D, wie es
    gerade gebraucht wird 🙂

  5. Wer Trier dermaßen vermüllt, steht am Freitag auf der Straße! Trier ist keine Einladung für Touristen mehr. Ein neues Amt kostet nur unnötig viel Geld, das Problem aber bleibt. Die Ferkel, die alles neben die Mülleimer oder Container verteilen, werden es weiter tun.

    • Absolut korrekt. Zudem lässt man seit Jahren die Bettelmafia gewähren, die alle paar Meter in der Innenstadt
      hocken und teilweise aktiv die Leute anbetteln. Das Bild, das Trier für Touristen hier bietet, ist erbärmlich. In funktionierenden Städten duldet man so etwas nicht, da es sich m.E. um organisierten Betrug handelt. Es verdient einzig der Oberpate der Rotationseuropäer, der selbst in einer dicken Villa residiert.

  6. Wenn man sich die drei so ansieht, die typischen Grünen.
    Öffentlicher Dienst, fette und sichere Besoldung, nie mit dem richtigen Arbeitsleben bekannt geworden und solche Leute wollen dann anderen erzählen was sie zu tun haben.
    Witzig auch wenn man sich so die Gärten der Trierer Lokalpolitiker ansieht, die brabbeln zwar alle was von Klimaschutz aber ein Garten spiessiger als der andere, man muss sich nur mal auf dem Petrisberg umsehen, kahlgeschorener Spiesserrasen, ökologisch wertloser Kirschlorbeer, Garageneinfahrt versiegelt. Das sind genau die Richtigen, Wasser predigen und Wein trinken.

  7. Umdenken …genau das richtige Stichwort. Das werde ich bei der nächsten Wahl sicherlich und es wird keine der angeblichen sozialen und christlichen Parteien werden. Ebenso spielt die Farbe “ Grün “ keine wesentliche Rolle……. Es wird wohl blau werden, blau wie der Himmel, das Meer oder halt nach 10 10 Whiskey ….

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