RLP. Für den morgigen Freitag, 21. April, hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)die Beschäftigten von bundesweit rund 50 Eisenbahnunternehmen dazu aufgerufen, von 3 Uhr morgens bis 11 Uhr vormittags die Arbeit niederzulegen. Auch in Rheinland-Pfalz führt der Warnstreik zu deutlichen Einschränkungen.
Laut Deutscher Bahn wird der Fernverkehr aufgrund des Streiks bis 13 Uhr eingestellt, der Regionalverkehr falle vormittags „weitestgehend“ aus. Bis in die Abendstunden sei daher mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Auch das private Verkehrsunternehmen Trans Regio (Mittelrheinbahn) teilte mit, dass die höchstwahrscheinlich bestreikte Infrastruktur zu einer Betriebseinstellung im betroffenen Zeitraum führen könne, wie der SWR berichtet.
Am kommenden Dienstag verhandelt die Gewerkschaft EVG in zweiter Runde über höhere Tarife. Einen ersten Warnstreik hatte es bereits im März gegeben. Die Arbeitnehmervertreter fordern in den Verhandlungen für die Beschäftigten mindestens 650 Euro mehr pro Monat oder zwölf Prozent bei den oberen Einkommen sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten.
















