Abriss der historischen Nepomukbrücke: Minister Ebling stellt sich hinter Bürgermeister

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Die Nepomukbrücke in Rech wurde durch die Flutkatastrophe stark beschädigt. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

RECH/MAINZ. Im Streit um die bei der Flutkatastrophe stark beschädigte Nepomukbrücke im Ahr-Ort Rech hat Innenminister Michael Ebling (SPD) dem Ortsbürgermeister den Rücken gestärkt.

«Die Verantwortlichen im Ahrtal stemmen mit dem Wiederaufbau eine Herkulesaufgabe und müssen immer wieder schwierige Entscheidungen treffen», sagte der Minister am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Bei der Frage, ob die Nepomukbrücke abgerissen oder erhalten werden sollte, sei der Denkmalschutz natürlich berücksichtigt worden. Im Ergebnis gehe die Sicherheit der Menschen im Tal vor.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Deutsche Verband für Kunstgeschichte fordern den Erhalt der 1723 erbauten Brücke.

Der Bürgermeister des Weinorts Rech, Benjamin Vrijdaghs (parteilos), hat dagegen angekündigt, den vom Gemeinderat beschlossen und von der Kreisverwaltung genehmigten Abbruch umzusetzen.

Derzeit gibt es nach Angaben der Verbandsgemeinde Altenahr einen Rechtsstreit zwischen dem Ortsbürgermeister und der Deutsche Stiftung Denkmalschutz über Äußerungen von Vrijdaghs über eine Initiative zum Erhalt der Brücke.

2 Kommentare

  1. Diese völlig wasserbaufachlich absolut sinnlose und vollidiotische Baukulturdenkmalzerstörung dieser wunderschönen 300 jährigen „Nepomukbrücke“ in Rech, offenbart in unüberbietbar plastischer Anschaulichkeit von Realsatire, die unendlich vollidiotisch dummdreiste, dekadent anti-ästhetische Kulturfeindlichkeit unserer „politischen Klasse“, von vermeintlich sich „staatstragend“ gebenden „etablierten Altparteien“, anhand des dortigen, „parteilosen“ Ortsbürgermeisters Benjamin Vrijdagh“ auf Kommunal- und des rheinland-pfälzischen SPD-Innenministers Ebling auf der Landes-Ebene, die mit diesem äußerst abgehoben arrogant-dümmlich laienhaft kulturfrevlerischen Aktionismus, zudem auch noch sehr trickreich-perfide, vom völligen jahrzehntelangen Versagen, der dafür zuständigen Politiker (-innen) mitsamt den ihnen weisungsgebunden abhängigen Behörden und halbstaatlichen „Zweckverbänden“ in Bezug auf den vorbeugenden Hochwasserschutz vor dem Unglück ablenken wollen, wonach beispielsweise ehemals außerordentlich wichtige natürliche Überflutungsmöglichkeiten bei Hochwasser, in den bis zur gewinnbringenden Erschließung, vordergründig kommerziell wertlosen Wiesen der Talauen, zu Bau und Gewerbeflächen umgenutzt und dafür aufgefüllt wurden, was schizophrener Paradoxie vor allem gerade jetzt noch in der aktuellen Wiederaufbauphase nach der Flut, als gravierender Fehler, in stumpfsinnig verantwortungsloser Vollidiotie, nach wie vor wiederholt wird und zudem damals auch noch die Wehre von Staustufen in Fließrichtung, statt dagegen gewölbt wurden, weshalb diese während der damaligen Flut deswegen auch fast noch geborsten wären!

    • 23 Fehler, davon mindestens 10 Kommas falsch oder zu viel, mindestens ein Punkt fehlt. Stellen wir den Satzbau dann noch etwas um und korrigieren die Grammatik erhält man folgenden, für jedermann verständlichen Text:

      Diese völlig wasserbaufachlich sinnlose und vollidiotische Zerstörung des wunderschönen 300 Jahre alten „Nepomukbrücke“ in Rech zeigt in unüberbietbar plastischer Anschaulichkeit die dekadente und anti-ästhetische Kulturfeindlichkeit unserer politischen Klasse. Insbesondere der „parteilose“ Ortsbürgermeister Benjamin Vrijdagh und der rheinland-pfälzische SPD-Innenminister Ebling auf Landesebene, die sich vermeintlich „staatstragend“ geben und dennoch mit ihrem äußerst abgehobenen und kulturfrevlerischen Aktionismus ablenken möchten.
      Diese Ablenkung ist ein geschickter, aber sehr perfider Trick, um von ihrem jahrzehntelangen Versagen in Bezug auf den vorbeugenden Hochwasserschutz abzulenken. Politiker und Behörden, die ihnen weisungsgebunden unterstehen, haben es versäumt, angemessene Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser zu ergreifen. Stattdessen wurden ehemals wichtige natürliche Überflutungsmöglichkeiten bei Hochwasser in den Talauen, die zuvor als kommerziell wertlos galten, in Bau- und Gewerbeflächen umgewandelt und aufgefüllt.
      Dieses schizophrene Paradoxon wird jetzt, in der aktuellen Wiederaufbauphase nach der Flut, als gravierender Fehler deutlich. In einer stumpfsinnig verantwortungslosen und vollidiotischen Art und Weise wird es immer noch wiederholt. Damals wurden sogar die Wehre von Staustufen in Fließrichtung gebaut, anstatt dagegen gewölbt, was dazu führte, dass sie während der damaligen Flut fast gebrochen wären!
      Es ist bedauerlich, dass unsere politische Klasse solch kurzsichtige und unsinnige Entscheidungen trifft und dabei das kulturelle Erbe und die Hochwassersicherheit gefährdet. Es wäre angebracht, dass verantwortungsbewusste Entscheidungsträger endlich sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen ergreifen, um sowohl die historische Bausubstanz als auch den Hochwasserschutz angemessen zu berücksichtigen.

      😁

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