LUXEMBURG. Der Police Grand-Ducale wurden aktuell erneut Fälle von sogenannten Schockanrufen gemeldet, bei denen die Opfer unter dem Vorwand, es habe einen schweren Unfall gegeben, in den ein nahes Familienmitglied verwickelt sei, aufgefordert werden, eine Kaution zu hinterlegen.
Nur so könnten die in Haft befindlichen Familienangehörigen wieder auf freien Fuß kommen. Die Opfer werden bei den Anrufen derart unter Druck gesetzt, dass sie sich schließlich dazu bereit erklären, ihre Wertgegenstände, wie beispielsweise Schmuck oder Bargeld, auszuhändigen.
Dabei geben die Täter an, sie seien Polizeibeamte, Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft oder nahe Verwandte. Mit Hilfe einer speziellen Technik werden zudem gefälschte Telefonnummern auf dem Telefon des Opfers angezeigt.
Die Beute wird dann von angeblichen Gerichtsmitarbeitern oder Polizisten bei den Opfern zu Hause oder an einem zuvor abgemachten Ort abgeholt.
In diesem Zusammenhang unterstreicht die Police Grand-Ducale, dass ein derartiges Vorgehen für das Hinterlegen einer Kaution in Luxemburg nicht angewandt wird. Zudem bitten Polizei oder andere Ämter Bürger nicht telefonisch um die Aushändigung von Bargeldbeträgen oder Wertsachen und holen diese auch nicht ab.
Die Polizei bittet darum, vor allem ältere Mitmenschen hinsichtlich dieser Betrugsmasche zu informieren und aufzuklären. (Quelle: Police Grand-Ducale)














