Jahrestag der Polizistenmorde von Kusel: Dreyer denkt an Hinterbliebene

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Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht bei einer Veranstaltung. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

MAINZ/KUSEL. Zum Jahrestag der Polizistenmorde bei Kusel hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl ausgedrückt. Sie werde an diesem Dienstag besonders an die Familien der beiden denken, sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur. Die am 31. Januar 2022 erschossenen Polizisten fehlten «jeden Tag, in ihren Familien, bei ihren Freunden und Freundinnen, dem Kollegium und der ganzen Polizeifamilie».

Eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin und ein fünf Jahre älterer Polizeikommissar waren auf Streife an einer abgelegenen Kreisstraße erschossen worden, als sie ein Fahrzeug kontrollierten. Es sei gut, dass am Jahrestag in der Polizeidienststelle in Kusel und auch an der Hochschule der Polizei am Hahn der beiden Getöteten gedacht werde. «Der dortige Gedenkstein erinnert nun auch an den grausamen Mord in Ausübung ihres Dienstes. Ihrer zu gedenken ist unsere Aufgabe», sagte Dreyer.

Wegen zweifachen Mordes wurde ein 39 Jahre alter Mann im November vom Landgericht Kaiserslautern zu lebenslanger Haft verurteilt. Dem Richterspruch zufolge hatte er mit der Tat gewerbsmäßige Jagdwilderei verdecken wollen. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. (Quelle: dpa)

3 Kommentare

  1. Marie-Luise denkt an die Hinterbliebenen. Wow. Das hat Madame auch bei den Flutopfern an der Ahr gemacht. Oder sollte ich mich da irren? Und das wird sie auch bei der nächsten Katastrophe tun.
    „The same procedure as for any disaster“

  2. Sie hat viel nachzudenken, das ist gut. Höchstwahrscheinlich muß sie in naher Zukunft noch viel mehr nachdenken, hoffentlich hilft es.

  3. Mein Beileid gilt auch der Familie , aber bitte Frau Minsiterin, unterlassen Sie diese leeren Phrasen.
    Ich habe Sie schon einmal erlebt wie Sie leeres Blabalaba über einen Bekannten von mir runterratterten mit dem Sie nie Wort gewechselt hatten. Ich frage mich noch heute was Sie auf diesem Konzert zu suchen hatten.
    Wählerfang ?

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