Naturpark Saar-Hunsrück: Durch Wildkräuterküche Immunsystem stärken

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Foto: Naturpark Saar-Hunsrück

HERMESKEIL. Zahlreiche Wild- und Heilpflanzen enthalten Wirkstoffe, die immunstärkende Eigenschaften aufweisen. Die Kräuter und Gewürze wie Salbei, Thymian, Oregano, echte Kamille sind aufgrund ihrer ätherischen Öle, sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine nicht nur antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend, sondern stärken auch das Immunsystem.

Gerade in der Winterzeit sind die Pflanzen wie Meerrettich, Kresse, Brokkoli wertvoll, da beim Anschneiden Senföle entstehen. Als rohe Lebensmittel wirken die Senföle am besten, z. B. in Salaten oder aufs Brot. Auch in Lauch, Knoblauch, Zwiebeln etc. werden die schwefelhaltigen Senfölglykoside mithilfe von Enzymen durch Schneiden oder Zerdrücken an der Luft umgewandelt.

Bei Erhitzen gehen die antibakteriellen Wirkstoffe jedoch verloren. Daher können die Lauchgewächse besser roh in Salaten etc. verwendet werden. Ebenso verfügen junge Knospen, z. B. von Linde, Eiche, Apfel, Walnuss, Birke etc. sowie die Wurzeln der Wildkräuter, wie der Nachtkerze, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Nelkenwurz, Große Klette, Mariendistel, Topinamur oder der wilden Malve über Immunsystem stärkende Inhaltsstoffe. Sie wirken antibakteriell, wundheilend, kräftigend und entgiftend und sie können zu Speisen verarbeitet werden. (Quelle: Naturpark Saar-Hunsrück)

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