LEADER Region Mosel: Förderbescheid für die Region vom Wirtschaftsministerium

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Überreichung der Anerkennungsurkunde Festakt Hambacher Schloss, Landwirtschaftsstaatssekretär Andreas Becht, LEADER-Manager LAG Mosel Philipp Goßler (v.l.n.r.). Foto: Wirtschaftsministerium RLP/Kristina Schäfer

WITTLICH/HAMBACH. 21 Regionen starten in die neue LEADER-Förderperiode 2023-2027. Die LEADER-Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien abhängig von der Einwohnerzahl Budgets von mindestens drei Millionen Euro. Das Ministerium unterstützt LEADER mit rund 81 Millionen Euro. Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße die Urkunden und Förderescheide überreicht.

Mit dieser Anerkennung kann die LEADER Region Mosel in den nächsten fünf Jahren weiterhin Projekte nach dem Bottom-Up Ansatz auswählen. Rund 80 Millionen Euro stehen von EU, Bund und Land für den LEADER-Ansatz in der Förderperiode 2023 bis 2027 in Rheinland-Pfalz zur Verfügung, wie das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mitteilt.

Die LEADER-Region Mosel erstreckt sich über eine Länge von mehr als 180 km entlang der Mosel – die Breite beträgt dagegen oft nur wenige Kilometer. Im Nordwesten der Mosel liegen die Eifel und im Südosten der Hunsrück. Die Region Mosel umfasst Teile der vier Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz sowie die am Flussufer gelegenen ländlichen Ortsteile der Oberzentren Trier (Ortsbezirk Ruwer/Eitelsbach) und Koblenz (Stadtteile Güls und Lay). Somit umfasst das Gebiet der LAG (Lokale Aktionsgruppe) insgesamt 94 ländliche Gemeinden.

Ich bin in den letzten Jahren zu einem großen LEADER-Fan geworden. LEADER ist für mich eine Erfolgsgeschichte zur Entwicklung der ländlichen Räume. In zahlreichen Besuchen vor Ort konnte ich mich überzeugen, mit welchem Ideenreichtum und welcher Energie in den Regionen attraktive Angebote geschaffen und neue Ideen umgesetzt wurden“, sagte Staatssekretär Andy Becht bei der Bekanntgabe der neuen LEADER-Regionen. „Ich freue mich, dass die 21 Regionen jetzt loslegen können. Was die LAGn für die ländlichen Räume leisten, ist frisch, kreativ, pfiffig und vor allen Dingen mehr als beachtlich“, betonte Becht.

Auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße übergab der Staatssekretär den 21 LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz ihre Anerkennungsurkunden und Zuwendungsbescheide. Vor fast zwei Jahren begann das Bewerbungsverfahren für die neue LEADER-Förderperiode 2023-2027. Über ein Jahr hatten die Regionen Zeit, sich zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Initiativen Gedanken zu machen, wie sie ihre Region weiterentwickeln wollen. Heute startete Becht offiziell das LEADER-Programm für 2023 bis 2027.

In einem monatelangen Prozess haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort Gedanken gemacht, wie und mit wem und mit welchen Mitteln sie ihre Region weiterentwickeln wollen. Und das ist das Herzstück von LEADER: der Bottom up-Ansatz“, bedankte sich Becht bei den anwesenden LAG und machte noch einmal deutlich: „Wir brauchen keine Blaupausen, sondern individuelle Lösungen für die Herausforderungen unserer ländlichen Räume. Wir brauchen Visionen und Macher, wir brauchen Kümmerer und Mit-Macher! Die Vielfalt der ländlichen Regionen braucht maßgeschneiderte Antworten auf die Herausforderungen, die sich in den nächsten Jahren ergeben. Hier sind die LAGn ein wichtiges Scharnier und können nach zweijähriger Bewerbungsphase jetzt durchstarten“, freute sich Becht.

Für die kommende Förderperiode möchte die LAG Mosel mit ihrem Leitbild

„LAG Mosel – eine Lebens- und Urlaubsregion, 
die nachhaltig, vielfältig, innovativ und vernetzt ist“

dabei helfen, die Umsetzung der Entwicklungsstrategie in den kommenden Jahren zu gestalten.

Alle Informationen über die LAG Mosel können Sie auf der Webseite www.lag-mosel.de oder auf Instagram und Facebook unter @lag_mosel finden.

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