TRIER. Die heute Morgen in der Trierer Innenstadt entdeckte englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Abend erfolgreich entschärft worden.
Gegen 20.33 Uhr konnten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz Entwarnung geben: Die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte erfolgreich und ohne Probleme entschärft werden.
Der Sprengkörper mit Aufschlagzünder aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr von Mitarbeitern einer Spezialfirma im Heinz-Tietjen-Weg am Bühneneingang des Theaters Trier am Augustinerhof bei Sondierungsarbeiten in rund drei Metern Tiefe gefunden.
Grund für die Sondierungen waren die Bauarbeiten zur Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums und der Bau einer Hebebühne am Theater Trier.
Dazu wurden vorab alliierte Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg ausgewertet – Amerikaner und Briten hatten Trier vor allem im Dezember 1944 mehrfach schwer bombardiert.
2.324 Menschen in 1681 Haushalten rund 300 Meter um den Fundort der Bombe mussten vor der Evakuierung ihr Häuser, Wohnungen und Büros gegen 18 Uhr verlassen.
Die Feuerwehr Trier und die Polizei Trier ging bei der Evakuierung im betroffenen Gebiet zwischen 18 und 20 Uhr von Haus zu Haus, um sicher zu gehen, dass auch alle Bewohner ihre Wohnungen verlassen hatten.
Mit Durchsagen aus Lautsprecherwagen wurde die Bevölkerung zur Räumung der Wohnungen aufgefordert. An der Berufsschule Gewerbe und Technik in Trier (BBS) wurde ein Ausweichquartier eingerichtet und stand den Evakuierten als Aufenthaltsort zur Verfügung.
Gegen 20.13 Uhr war die Evakuierung des Umfeldes mit leichter Verzögerung abgeschlossen und der Kampfmittelräumdienst konnte mit der eigentlichen Entschärfung des Sprengsatzes beginnen.
Dann folgte die gute Nachricht: Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz hat die 250-Kilogramm-Bombe um 20.33 Uhr erfolgreich entschärft. Die Bombe wird jetzt verladen, dann das Gelände freigegeben.
Gegen 20.55 Uhr kam dann von der Stadt Trier auch die gute Nachricht für alle Anwohner: „Ihr könnt wieder zurück in eure Wohnungen. Danke für eure Geduld und Danke an alle Beteiligten für den reibungslosen Ablauf“.
Ausführlicher Bericht folgt….

















