Verdächtige Substanz und Verkabelungen im Auto: Größerer Polizeieinsatz und weiträumige Absperrungen

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Polizei-Absperrband mit Polizeiauto
Foto: dpa / Symbolbild

SAARBRÜCKEN. In der Innenstadt von Saarbrücken gab es am Mittwoch einen größeren  Polizeieinsatz.  Die Polizei habe in der Hafenstraße in einem Auto «eine verdächtige Substanz» und Verkabelungen festgestellt, teilte die saarländische Polizei am Mittwoch über Twitter mit.

Es wurden weiträumige Absperrungen eingerichtet, um eine für die Bevölkerung gefahrlose Überprüfung des Pkw zu gewährleisten. Insgesamt waren ca. 40 Polizeibeamte und -beamtinnen in den Einsatz eingebunden.

Gegen 12.00 Uhr teilte ein Bürger der Polizei einen verkehrsbehindernd abgestellten Pkw vor der Feuerwehrzufahrt eines Hotels in der Hafenstraße in Saarbrücken mit. Bei einer Überprüfung des Pkw stellten Kräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt im Innern des Fahrzeugs verdächtige Kanister und Verkabelungen fest. Nach einer ersten Lageeinschätzung sperrten Einsatzkräfte die Hafenstraße ab. Die Entschärfergruppe des Landespolizeipräsidiums wurde in den Einsatz mit eingebunden.

Nach einer ersten Einschätzung der Entschärfer, die eine Gefahr für Dritte nicht ausschließen konnten, folgten weiträumige Verkehrssperrungen im Bereich Hafenstraße und Westspange. Mehrere Gebäude mussten geräumt werden. Ermittlungen der Entschärfergruppe ergaben, dass von den im Pkw vorhandenen Stoffen keine Gefahr ausgeht.

In den festgestellten Kanistern befanden sich Öle und Fette. Die offenliegenden Drähte mündeten in den Kofferraum und dienen zur Öffnung der elektronischen Heckklappe.

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