Grenzüberschreitender Austausch: Senioren aus der “Quattropole” treffen sich in Luxemburg

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Veronique Scheer (vorn Mitte) begrüßte im Namen der luxemburgischen Präsidentschaft im Städtenetzwerk die internationale Gästegruppe. Foto: Quattropole

TRIER. 42 Seniorinnen und Senioren aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier trafen sich zu einer gemeinsamen Führung durch die Hauptstadt des Großherzogtums. Die vom Städtenetz Quattropole organisierte Begegnung fand auf Initiative der Dienststelle für Senioren im Rahmen der luxemburgischen Präsidentschaft statt.

Nach der Anreise mit Bus oder Zug lernten sich die Gäste aus den Quattropole-Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier bei der gemeinsamen Tour kennen. Der Stadtrundgang, der die City Promenade und das Plateau Kirchberg umfasste, wurde sowohl in deutscher als auch französischer Sprache angeboten, damit alle gut folgen konnten. Der Austausch wurde bei einem Mittagessen im Stadtzentrum weitergeführt.

Im Anschluss nahmen die Seniorinnen und Senioren dann an einem Vortrag der Gerontologin und Psychologin Dr. Marie-Paule Theisen (Universität Luxemburg) zum Thema „Achtsamkeit – ein Jungbrunnen im Alter“ teil. Dabei wurden vor allem die Konzentration auf das Leben im Augenblick sowie die Stressreduzierung thematisiert. Danach konnten die Teilnehmenden Achtsamkeitsübungen ausprobieren.

Das Angebot war ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit der Abteilungen für Soziales der vier Stadtverwaltungen der Quattropole-Städte. Durch die gemeinsame Organisation wurde ein grenzüberschreitender Austausch ermöglicht. Nachdem viele Angebote zwei Jahre lang pandemiebedingt nicht stattfinden konnten, freuten sich alle Teilnehmenden sehr, zusammen mit anderen Seniorinnen und Senioren die Stadt Luxemburg zu erkunden. Nach der erfolgreichen Veranstaltung ist eine weitere Begegnung im Herbst geplant.

In der Grenzregion zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich verbindet das Städtenetz Quattropole seit 2000 ein Gebiet mit historischer, wirtschaftlicher und kultureller Vielfalt und gelebter Mehrsprachigkeit. Gemeinsam wollen die Städte Luxemburg, Trier, Metz und Saarbrücken ihre Rolle auf der europäischen Bühne stärken und vorhandenes Wissen in innovativen Projekten bündeln. Durch die Zusammenarbeit und die Umsetzung gemeinsamer Projekte sollen Synergieeffekte zwischen den Städten geschaffen und die wirtschaftliche Attraktivität des Standortes gestärkt werden. (dpa)

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